Diese Schauspieler, die mehr Dollar anhäufen

Diese Schauspieler, die mehr Dollar anhäufen
Diese Schauspieler, die mehr Dollar anhäufen
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China diversifiziert seine Vermögenswerte und verkauft amerikanische Staatsanleihen, aber internationale Institutionen sind immer noch begeisterter davon.

Der Dollar bleibt mit Abstand die führende Reservewährung. Laut Statista sind die gesamten Dollar-Devisenreserven im Jahr 2023 mehr als dreimal so hoch wie die Euro-Reserven. Aber die Dominanz des Dollars nimmt seit 2015 ab. Kürzlich verkaufte China US-Staatsanleihen im Rekordwert von 53 Milliarden US-Dollar, um seine Bestände in Richtung Gold und andere Rohstoffe zu diversifizieren. Laut einer von Newsweek veröffentlichten Statistik des Finanzministeriums sind die Bestände an T-Bonds innerhalb von zehn Jahren von fast 500 Milliarden US-Dollar auf 775 Milliarden US-Dollar gesunken. Die Interpretation dieser Variationen bezieht sich im Allgemeinen auf geopolitische Veränderungen. Aber wie sieht es mit den Praktiken aller nichtamerikanischen Investoren aus?

In „Dollar Asset Holdings and Hedging around the Globe“ (WP, NBER 32453, Mai 20024) behaupten zwei amerikanische Ökonomen, Wenxin Du und Amy W. Huber, die erste umfassende Schätzung nicht nur der Dollar-Vermögenswerte, sondern auch des Schutzumfangs vorzulegen Instrumente. Dieses letzte Element ist von entscheidender Bedeutung, da es das Nettorisiko der Anleger nach Währungsabsicherung durch Derivate angibt. Auch hier sind die Mengen beträchtlich. Die BIZ gibt an, dass der tägliche Umsatz mit Devisenderivaten 5,4 Billionen Dollar beträgt, wovon 88 % auf den US-Dollar entfallen.

„‚Ausländische‘, also nichtamerikanische, Anleger haben ihr Dollarvermögen in 20 Jahren versechsfacht.“

Starker Anstieg des Engagements gegenüber dem Dollar

Dies führt zu einer erhöhten Präferenz für den Dollar. „Ausländische“ Investoren, also nichtamerikanische, haben ihr Dollarvermögen in 20 Jahren versechsfacht. Die Studie von Du und Huber konzentriert sich hauptsächlich auf sieben Kategorien von Anlegern: den öffentlichen Sektor, Banken, Versicherungen, Pensionsfonds, Investmentfonds, den nichtfinanziellen Sektor und Hedgefonds. Laut Treasury International Capital machen diese Sektoren 75 % der von Nicht-Amerikanern gehaltenen Dollarbestände und 60 % der ausländischen Bestände amerikanischer Wertpapiere aus.

Darüber hinaus erhöhten Investmentfonds, Versicherungen und Pensionsfonds nach der Finanzkrise ihre Dollar-Absicherungsquote um 15 Prozentpunkte, obwohl die Kosten für diese Absicherung stiegen.

Der Bedarf an Absicherungen wird im Jahr 2019 auf 2.000 Milliarden US-Dollar geschätzt. Die Absicherungspraktiken seien sehr heterogen und schwanken je nach Land und Anlegerkategorie, stellen die Forscher fest. Die Absicherungsquote wird bei Versicherungen auf 44 %, bei Pensionsfonds auf 35 % und bei Investmentfonds auf 21 % geschätzt. Für diese 3 Kategorien liegt diese Deckungsquote nach der Finanzkrise bei 15 Prozentpunkten gegenüber davor. Schließlich erreicht die Deckungssumme 2.000 Milliarden Dollar pro Jahr. Die Studie zeigt auch, dass die Absicherung bei der Absicherung von Anleihepositionen höher ausfällt als bei Aktien.

Die Autoren betonen zudem die immer wichtigere Rolle des Nichtbankensektors bei der Bereitstellung von Absicherungsinstrumenten. Obwohl Banken die natürliche Gegenpartei institutioneller Anleger darstellen, sind sie nicht die letztendlichen Träger des Wechselkursrisikos. Die Autoren zeigen, dass der Anstieg der Deckungsquote im Einklang mit dem Anstieg der erwarteten Rendite amerikanischer Wertpapiere und der Allokation zum Dollar steht.

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