In Brest findet ein Sammeltag des Roten Kreuzes statt, das sein 160-jähriges Bestehen feiert

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Auf dem Place de la Liberté in Brest sind sechs Stände aufgebaut. Ein Minidorf des Roten Kreuzes. „Wir wollen unsere Aktivitäten vorstellen, die Öffentlichkeit treffen, sie beispielsweise in Erste-Hilfe-Maßnahmen einführen, aber auch Spenden sammeln“, erklärt Hugo David, Gebietskommunikationsmanager beim Französischen Roten Kreuz von Finistère.

Bedarf an Spenden und Freiwilligen

Heute gibt es im Finistère fast 1.000 Freiwillige, verteilt auf 10 örtliche Einheiten. Aber die Realität vor Ort ist, dass immer mehr benötigt wird. „Wir sehen immer mehr Prekarität. Durch die Razzien konnten 15 % mehr Menschen getroffen werden. Um all dies zu finanzieren, sind Spenden erforderlich.“

Doch die Wirkungsfelder des Roten Kreuzes sind noch viel umfassender. Selbstverständlich gibt es auch Schulungen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen. Heute verfügen in Frankreich nur 40 % der Franzosen über eine angemessene Ausbildung. Am Stand erklären Dominique und Mathieu den Neugierigen, die vorbeikamen.

„Ich wollte es versuchen, ich stellte mir die Frage, ob ich in der Lage wäre, meinen Mann zu retten, wenn er das Bewusstsein verlor. Nur dass ich keine Antwort wusste“, sagt Ernestine. Sie übte an einer Schaufensterpuppe und ging mit zusätzlichen Kenntnissen nach Hause.

Der Dienst zur Wiederherstellung sozialer Links hat einen Stand © Radio Frankreich
Corentin Dévé

Für ihren Mann Alain ist eine solche Initiative notwendig. „Wir müssen bedenken, dass dies überall passieren kann. Es ist wichtig, insbesondere unsere Kinder darauf aufmerksam zu machen.“

Viele Dienstleistungen

Beim Roten Kreuz geht es nicht nur darum. Auch Dienstleistungen, die der breiten Öffentlichkeit weniger bekannt sind, sind anwesend, um sich bekannt zu machen. Dies ist der Fall bei der Wiederherstellung familiärer Bindungen.

Ansprechpartnerin für diesen Service ist Monique Benoit. „Ziel ist es, die Familien der Migranten zu finden. Wir werden von Verbänden kontaktiert und empfangen Menschen für Interviews, um so viele Informationen wie möglich zu erhalten.“

Der zentrale Dienst befindet sich in Paris, wo Forschungsbeauftragte Anfragen an die betreffenden Länder senden. Ein starkes internationales Netzwerk. Im Finistère verfolgt dieser Dienst rund hundert Anträge mit zwischen 60 und 70 % positiven oder nicht positiven Ergebnissen.

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