Vautrin verteidigt die Reform der Arbeitslosenversicherung

Vautrin verteidigt die Reform der Arbeitslosenversicherung
Vautrin verteidigt die Reform der Arbeitslosenversicherung
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Als Gast von BFMTV-RMC bestätigte der Minister die Einzelheiten der von der Regierung gewünschten Reform des Arbeitslosenversicherungsmodells. Sie erinnert daran, dass 400.000 Arbeitsplätze nicht gefunden werden können.

An diesem Montag verteidigte die Arbeitsministerin Catherine Vautrin Reform des Arbeitslosenversicherungsmodells von der Regierung gewünscht. Fragte nach die Position der Gewerkschaften die eine „harte“ Reform anprangern, erinnert der Minister daran, dass die Regierung die Kontrolle zurückerlangt habe, weil die Sozialpartner keine Einigung erzielt hätten. „Es war höchste Zeit für die Regierung, zu handeln, da uns die Sozialpartner am 8. April ihre Nichteinigung mitgeteilt haben“, kommentierte der Minister. Der Beitrittsbeschluss zur Verlängerung der Befreiungsregelung für die Arbeitslosenversicherung läuft am 30. Juni aus.

Der Minister erwähnt auch kontextuelle Elemente. Seit 2017, dem Ende der „Massenarbeitslosigkeit“, haben zweieinhalb Millionen Franzosen Arbeit gefunden. Es gebe aber auch schlimmere Zahlen, so der Minister. Und insbesondere die von 400.000 unbesetzten Stellen.

„Arbeit muss sich immer mehr auszahlen als Nichtarbeit“, lautet die Logik der Regierung.

„Wir haben ein Gesellschaftsmodell, das die Rückkehr in den Arbeitsmarkt nicht ausreichend fördert“, sagt der Minister.

Catherine Vautrin erinnerte an die Grundpfeiler des Textes und verteidigte dessen Grundzüge. Erstens sehen die Änderungen hinsichtlich der Zugehörigkeitsdauer darin eine Möglichkeit, sich den verschiedenen europäischen Ländern, darunter auch Deutschland, anzunähern. Sie müssen nun in den letzten 20 Monaten 8 Monate statt 6 Monate in den letzten 24 Monaten gearbeitet haben. Die maximale Entschädigungsdauer wird von 18 auf maximal 15 Monate verkürzt.

Eine Ergänzung für Senioren

Die zweite Säule ist laut Catherine Vautrin die Unterstützung von France Travail für Arbeitssuchende, denn „die schlimmste Tragödie bei der Arbeitssuche ist die Einsamkeit“.

Anschließend hob der Minister den Begriff des Bonus-Malus hervor, der auf Unternehmen anwendbar sei, die über den Durchschnitt ihrer Branche hinaus kurze Verträge nutzen würden, und wies darauf hin, dass „der lange Vertrag eine Ausbildung und damit eine berufliche Weiterentwicklung ermöglicht“.

Schließlich handelt es sich um eine staatliche Maßnahme, die nicht gleichbedeutend mit Sparen ist: Die Regierung beabsichtigt, Senioren, die in einen schlechter bezahlten Job zurückkehren, zu unterstützen, indem sie ihnen einen Zuschlag zahlt, um ein Einkommen von bis zu 3.000 Euro zu garantieren. Die Reform gilt ab dem 1. Dezember.

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