Personalkosten: Tunesien hat die niedrigsten Preise unter neun Ländern

Personalkosten: Tunesien hat die niedrigsten Preise unter neun Ländern
Personalkosten: Tunesien hat die niedrigsten Preise unter neun Ländern
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Tunesien weist im Vergleich zu einer Stichprobe von acht Ländern, nämlich Rumänien, Bulgarien, Marokko, Italien, Spanien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, die niedrigsten jährlichen Nettokosten für Humanressourcen auf. Dies geht aus einem Bericht über „Faktorkosten in Tunesien 2024“ hervor. veröffentlicht zu Beginn des Jahres von FIPA.

Der Bericht basiert auf einem Vergleich zwischen den jährlichen Nettokosten bestimmter Profile in Tunesien (IT-Support-Analyst, Elektronikingenieur, Geschäftsentwicklungsleiter, F&E-Teamleiter, Robotik-Ingenieur, Produktionsbetreiber) und ihren Kosten in den einzelnen Ländern der Stichprobe. Dieses Dokument beschreibt somit die Wettbewerbsfähigkeit basierend auf den niedrigen Kosten dieser Arbeitnehmerkategorien.

Für einen IT-Support-Analysten, der Front-Line-Support leistet, den Helpdesk betreut, Benutzer schult und auch IT-Systeme installiert, hat Tunesien die niedrigsten jährlichen Nettokosten und liegt bei etwa 6.587 € (1 € = 3,38 tunesischer Dinar). Der Bericht schätzt daher, dass diese Kategorie von Arbeitnehmern in Tunesien um 76 % „wettbewerbsfähiger“ ist als der Stichprobendurchschnitt, der bei etwa 26.966 € pro Jahr liegt.

Der Elektroniker entwirft, entwickelt und testet elektronische Komponenten, Geräte, Systeme oder Anlagen aller Art. Er kann sich auf mindestens einen der Bereiche Regelungstechnik, Instrumentierung, Signalverarbeitung und/oder Telekommunikationstechnik spezialisieren. Auch in dieser Kategorie weist Tunesien mit 15.153 € die niedrigsten jährlichen Nettokosten in der Stichprobe auf. Dem Bericht zufolge ist diese Kategorie von Arbeitnehmern in Tunesien damit um 67 % „wettbewerbsfähiger“ als der Stichprobendurchschnitt, der bei rund 46.117 Euro pro Jahr liegt.

Tunesien hat auch die niedrigsten jährlichen Nettokosten (13.842 €) für die Kategorie der Geschäftsentwicklungsdirektoren, deren Aufgabe darin besteht, neue und bestehende Referenzquellen zu identifizieren und zu entwickeln, um Beziehungen aufzubauen und Geschäftsmöglichkeiten zu vervielfachen, und die auch für die Aufrechterhaltung der Arbeitsbeziehungen mit bestehenden verantwortlich sind Kunden, um deren Bindung zu gewährleisten. Diese Arbeitnehmerkategorie in Tunesien ist 67 % „wettbewerbsfähiger“ als der Stichprobendurchschnitt, der bei etwa 42.779 € pro Jahr liegt.

Auch in der Kategorie der F&E-Teamleiter liegt Tunesien am unteren Ende der Skala. Tatsächlich ist der F&E-Teamleiter für die Entwicklung und Verbesserung von Produkten oder neuen Systemen verantwortlich. Er leitet ein Team an einem Projekt oder Teil eines Forschungsprojekts mittlerer Komplexität. Mit jährlichen Nettokosten von rund 16.854 € ist diese Kategorie 66 % „wettbewerbsfähiger“ als der Stichprobendurchschnitt, der bei rund 49.950 € pro Jahr liegt.

Tunesische Robotikingenieure werden im Vergleich zu ihren Kollegen in den Stichprobenländern auch am schlechtesten bezahlt. Der Robotikingenieur ist für das Entwerfen, Testen und Bauen von Robotern verantwortlich. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben nutzen sie computergestützte Konstruktions- und Entwurfs- und computergestützte Fertigungssysteme (CADD/CAM). Es ermittelt die besonderen Anforderungen jeder Anwendung und personalisiert den Roboter. Außerdem plant er die passenden Computerprogramme für die Installation des Roboters. Mit jährlichen Nettokosten von 17.196 € ist diese Arbeitnehmerkategorie in Tunesien 66 % „wettbewerbsfähiger“ als der Stichprobendurchschnitt (51.091 € pro Jahr).

Auch bei einer „durchschnittlichen“ Qualifikation wie der eines Produktionsmitarbeiters liegt Tunesien mit Nettokosten von 5.843 Euro auf dem letzten Platz. Damit ist diese Kategorie in Tunesien 77 % wettbewerbsfähiger als der Stichprobendurchschnitt, der bei rund 26.408 € pro Jahr liegt.

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