Der erste „Diamond Interchange“ wird in Mont-Saint-Guibert das Licht der Welt erblicken: Wird es bald überall in der Wallonie einen solchen geben?

Der erste „Diamond Interchange“ wird in Mont-Saint-Guibert das Licht der Welt erblicken: Wird es bald überall in der Wallonie einen solchen geben?
Der erste „Diamond Interchange“ wird in Mont-Saint-Guibert das Licht der Welt erblicken: Wird es bald überall in der Wallonie einen solchen geben?
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Wenn Sie in der Region Mont-Saint-Guibert unterwegs sind, ist Ihnen zweifellos aufgefallen, dass die Kreuzung der Staatsstraßen 4 und 25 zu einem „Diamantenkreuz“ umgebaut wird. Worum geht es? Werden wir sie irgendwann an mehreren Orten in der Wallonie blühen sehen?

An der Kreuzung der Staatsstraßen 4 und 25 in Mont-Saint-Guibert herrscht reger Verkehr. Wenn Sie vorbeikommen, werden Sie feststellen, dass der Kreisverkehr verschwunden ist und einer Großbaustelle Platz gemacht hat. Am Ende der Arbeiten wird an dieser Stelle ein Diamantenaustausch entstehen. Sein Name bezieht sich auf seine besondere Form.

Eines der Hauptelemente des Projekts: die unterirdische Straße. Sie wird die Nationale 4 unterqueren und die E411 und die Nationale 25 in Richtung Nivelles verbinden. An der Oberfläche sollen synchronisierte Lichter den Verkehr organisieren. Mit diesem Verkehrsknotenpunkt soll der Verkehr in diesem belebten Gebiet, das in der Nähe von Wirtschaftsparks liegt, optimiert werden.

„Während der Hauptverkehrszeiten kam es auf der E411 regelmäßig zu Warteschlangen mit allen damit verbundenen Gefahren“, erklärt David Ksenicz, Projektleiter bei SPW Mobility and Infrastructure.

Eine Premiere in Wallonien

Dies ist das erste Mal, dass es in Wallonien ein solches System gibt. Aber das stellt ein gewisses Budget dar: 24 Millionen Euro.

Werden wir eines Tages auch anderswo im Süden des Landes Diamantenbörsen finden? Es ist nicht ausgeschlossen.

„Ich denke, in einem System, in dem es einerseits zunächst einmal ein Stauproblem geben würde, ist das klar formuliert. Wo die Dinge gut laufen, werden wir keinen Spaß daran haben, mehr als 20 Millionen in den Aufbau eines solchen Systems zu investieren. Ein Ort, an dem eine Achse ganz klar Priorität hat und fast zu einer einzigen Spur für sich gemacht werden muss“, erklärt Jean-Luc Gosselin von Sofico.

Das Ende der Baustelle am Mont-Saint-Guibert ist für Frühjahr 2026 geplant. In diesem Verkehrsknotenpunkt wird es auch Fahrgemeinschaftsparkplätze und Radwege geben.

Mont-Saint-Guibert Mobilitätsaustausch Wallonien

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