Boeing schickt trotz „kleiner Leckage“ zwei Astronauten ins All

Boeing schickt trotz „kleiner Leckage“ zwei Astronauten ins All
Boeing schickt trotz „kleiner Leckage“ zwei Astronauten ins All
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„Es ist zu komplex“ Hier ist die Antwort von Boeing, um seine Entscheidung zu rechtfertigen, das an seinem Starliner-Schiff entdeckte Leck nicht zu reparieren. Letzterer wird daher Astronauten in die Umlaufbahn der Internationalen Raumstation schicken. Daher werden Menschenleben in die Hände dieses Schiffes und seiner Flucht gelegt.

Auch wenn dies absurd und sehr gefährlich erscheinen mag, möchte der Luft- und Raumfahrtkonzern beruhigen. Als sich Starliner am 6. Mai mit zwei Astronauten an Bord darauf vorbereitete, die Erde zu verlassen, wurde die Mission abgebrochen. Ein neuer Misserfolg für Boeing, das diese Rakete schon seit Jahren in die Umlaufbahn schicken wollte.

Alles oder nichts am 1. Juni?

Für den 1. Juni ist ein neuer Start geplant, und nichts scheint Boeing und die NASA aufhalten zu können. Nicht einmal die Entdeckung eines Heliumlecks. Wie Steve Stich erklärt, kann der Begriff zwar beängstigend sein, aber die Situation ist tatsächlich viel weniger gefährlich, als es scheint.

Das Leck betrifft nur eines der 28 Triebwerke des Schiffs. „Selbst wenn das Leck 100-mal größer wäre, könnten wir fliegen“ versichert die NASA. Boeing wiederum beruft sich über Mark Nappi auf schwierige Reparaturen, die nicht vorgesehen waren.

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Boeing versucht seit Jahren, Starliner in die Umlaufbahn zu bringen. Auch wir seitens der NASA warten mit großer Ungeduld auf die Ankunft dieses Schiffes. Die amerikanische Raumfahrtbehörde kann heute nur mit den Crew Dragons von SpaceX in die Umlaufbahn gelangen; wenn diese unbrauchbar werden, würde die NASA aufgrund der Umstände am Boden bleiben.

Ein Plan B ist daher für die amerikanische Raumfahrtbehörde von entscheidender Bedeutung, die in dieser Hinsicht offenbar bereit ist, einige Zugeständnisse bei der Sicherheit zu machen. Obwohl das Leck keine Gefahr für die Integrität der Mission darstellt, zeigt es dennoch den Verfall der NASA-Standards, den einige Experten bereits während der Artemis-1-Mission angesprochen haben.

Der Wettlauf ins All, zu welchem ​​Preis?

Während die Agentur mit einem Wettlauf ins All gegen China ein neues goldenes Zeitalter erlebt, vergisst die NASA, dass der kleinste Fehler im Orbit sehr kostspielig ist. Die amerikanische Raumfahrtbehörde hat bereits in der Vergangenheit vor Flügen Unvorsichtigkeiten begangen, um etwas Zeit zu sparen. Zweimal endete es tödlich. Die Unfälle der Raumfähren Challenger 1986 und Columbia 2003 (jeweils 7 Tote) sind eine traurige Erinnerung daran.

Am 1. Juni bereitet die NASA den Start einer Weltraummission mit zwei Astronauten an Bord vor. Sie müssen sich der ISS auf einer Routinemission anschließen. Die amerikanische Raumfahrtbehörde muss dafür sorgen, dass alles gut geht.

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