Charleroi: Auf der Suche nach den Ursachen der Überschwemmungen

Charleroi: Auf der Suche nach den Ursachen der Überschwemmungen
Charleroi: Auf der Suche nach den Ursachen der Überschwemmungen
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Abgesehen von den heftigen Hagelstürmen, die am Wochenende des 18. und 19. Mai auf die Stadt niedergingen, erreichten laut Berater Thomas Lemaire (PTB) mehrere Stadtteile in Lodelinsart, Marchienne, Jumet, Marcinelle und Dampremy Höhen von bis zu fast zwei Metern. Unterstützt von seinem Kollegen Maxime Felon (PS) machte er das Abwassermanagement verantwortlich.

Die Stadt hat 33.000 Einwohner auf ihrem Territorium. Und es sei nicht immer eine regelmäßige Reinigung gewährleistet, wodurch bestimmte Stadtteile Überschwemmungen ausgesetzt seien, so die beiden gewählten Beamten. Der für Bauarbeiten zuständige Stadtrat Éric Goffart ist anderer Meinung. Er erinnerte sich: Der spezielle Straßendienst sorgt für die Instandhaltung des Netzes. Seit Jahresbeginn wurden 7.159 Evakuierungsstellen geleert, 128 Tonnen Schlamm abgesaugt. Und es ist klar: Die Überschwemmungen vor zehn Tagen sind keineswegs auf mangelnde Reinigung zurückzuführen.

Um das Phänomen zu erklären, führt der Stadtrat andere Ursachen an, beispielsweise das Fehlen eines Sturmbeckens an einem Ort namens La Planche in Dampremy. „Seit Jahren ist ein Projekt für die Provinz Hennegau, in deren Zuständigkeitsbereich es fällt, in Planung. Die Provinzabgeordnete Fabienne Devilers ist bestrebt, die Studie und das für die Umsetzung der Investition erforderliche Budget bereitzustellen.“ Aber es kommt nur langsam voran.

Um die Häuser zu schützen, schlug die Stadt außerdem vor, mit Hilfe regionaler Subventionen den Ausbau zweier Provinzwasserstraßen, der Rosaire und der Saucy in Gosselies, selbst durchzuführen. Auch das hat sich bis heute nicht durchgesetzt. Aber die Ursachen seien vorhanden, so Goffart.

Der Stadtrat wies auf weitere Maßnahmen von Charleroi zur Verhinderung von Überschwemmungen hin: die Integration durchlässiger Zonen in die Entwicklung und Sanierung von Straßen und öffentlichen Räumen, die ständige Verbesserung des Entwässerungsnetzes, sei es durch die Installation neuer Sammler oder die Instandhaltung der Infrastruktur im Allgemeinen Zustand.

Kurz gesagt, die Stadt erfüllt ihre Aufgaben gut und lässt keine Mängel aufkommen. Eine Erklärung, die weder den PTB Thomas Lemaire noch den PS Maxime Felon überzeugt zu haben scheint.

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