Eier halten länger als Sie denken

Eier halten länger als Sie denken
Eier halten länger als Sie denken
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Lesezeit: 2 Minuten – Entdeckt in der New York Times

Jeder hat das schon einmal erlebt: Das auf der Eierschachtel im Kühlschrank aufgedruckte Datum ist schon eine Weile her und wir wissen nicht, ob sie noch essbar sind. Experten beruhigen Verbraucher zu diesem Thema, da Eier in der Regel länger haltbar sind, als man denkt. Im Gegensatz zu Frischfleisch können sie auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums problemlos verzehrt werden.

In europäischen Supermärkten und auch in vielen Haushalten werden Eier bei Zimmertemperatur gelagert. Grundsätzlich ist diese Art der Lagerung sicher, da Eier über eine natürliche Schutzschicht verfügen, die sie vor Mikroben schützt. Amerikaner sind von dieser Praxis manchmal überrascht, da sie diese Lebensmittel nur im Kühlschrank aufbewahren. Denn in den USA werden Eier bereits in der Fabrik gewaschen, was zur Bekämpfung von Salmonellen beiträgt, aber ihren natürlichen Schutzfilm zerstört.

Das Eigelb leicht verquirlen, bevor man es in den Gefrierschrank stellt

Rohes Eiweiß kann laut American Egg Council bis zu vier Tage in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden. Im Gefrierschrank beträgt dieser Zeitraum bis zu einem Jahr. Rohes Eigelb hält sich im Kühlschrank bis zu zwei Tage, im Gefrierschrank sogar deutlich länger.

Für das Eigelb ist es wichtig, es vor dem Einfrieren zu schlagen, eventuell mit etwas Salz und Zucker: Nur so erhält man beim Auftauen eine gute Konsistenz. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sie klumpig und klebrig werden.

Ob Sie Eigelb, Eiweiß oder ganze Eier einfrieren möchten, besonders praktisch ist die Verwendung einer Eiswürfelform. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, bewahren Sie das Tablett in einem fest verschlossenen Beutel mit möglichst wenig Luft darin auf.

Hartgekochte Eier sind in der Schale bis zu einer Woche haltbar, geschält höchstens einen Tag. Frieren Sie sie überhaupt nicht ein, da sie dadurch eine seltsame Konsistenz bekommen.

Um herauszufinden, ob ein Ei noch frisch ist, empfehlen wir den Trick der alten Großmutter: Legen Sie es in eine Schüssel mit Wasser und schauen Sie, was passiert. Sinkt das Ei auf den Boden, ist es frisch; Wenn es hingegen schwimmt, ist es alt. Alt bedeutet jedoch nicht unbedingt verdorben: Beim Backen spielt es beispielsweise keine große Rolle. Wirklich beschädigt ist ein Ei hingegen dann, wenn es faulig riecht oder seltsam aussieht: wässriges Weiß, verfärbtes Eigelb, pudrige Schale.

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