Mouhamadou Fall, der bereits wegen Dopings von den Olympischen Spielen ausgeschlossen war, könnte eine Verschlechterung seines Zustands erleben

Mouhamadou Fall, der bereits wegen Dopings von den Olympischen Spielen ausgeschlossen war, könnte eine Verschlechterung seines Zustands erleben
Mouhamadou Fall, der bereits wegen Dopings von den Olympischen Spielen ausgeschlossen war, könnte eine Verschlechterung seines Zustands erleben
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Dem französischen Sprinter Mouhamadou Fall droht eine zweijährige Sperre. Sein im letzten Jahr ausgesprochener Freispruch wurde vom Staatsrat annulliert. Dem Athleten wird ein Verstoß gegen seine Anti-Doping-Pflichten vorgeworfen und der Fall an die Sanktionskommission der französischen Anti-Doping-Agentur weitergeleitet.

Der Staatsrat hob am Dienstag den im vergangenen Jahr ausgesprochenen Freispruch zugunsten des französischen Sprinters Mouhamadou Fall auf, dem Verstöße gegen seine Anti-Doping-Verpflichtungen vorgeworfen wurden, und verwies den Fall an die Sanktionskommission der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD). .

Die Auseinandersetzungen zwischen dem französischen Anti-Doping-Profi und Sprinter Mouhamadou Fall nehmen kein Ende. Fall war bereits für neun Monate wegen eines positiven Tests auf ein verbotenes Stimulans suspendiert und von den Olympischen Spielen ausgeschlossen. Nun droht ihm eine erneute Sperre von bis zu zwei Jahren wegen Nichterfüllung seiner Meldepflichten.

Die AFLD wirft dem 32-jährigen Athleten drei Standortverstöße im Jahr 2022 vor, die Sanktionskommission (unabhängige Stelle) der AFLD hatte den Sprinter jedoch im vergangenen Sommer freigesprochen, da der dritte Verstoß nicht zulässig sei. Die AFLD legte daraufhin Berufung gegen die Entscheidung beim Staatsrat ein, der in seiner am Dienstag veröffentlichten Entscheidung den Freispruch annullierte und den Fall an die Sanktionskommission verwies.

Fall droht eine zweijährige Sperre

„Die Entscheidung der AFLD-Sanktionskommission vom 6. Juli 2023 (der Freispruch, Anm. d. Red.) wird aufgehoben“, schreibt der Staatsrat in seiner Entscheidung. „Die Angelegenheit wird an den AFLD-Sanktionsausschuss weitergeleitet.“ Mouhamadou Fall, viermaliger französischer 100-Meter-Meister, riskiert in diesem Fall eine Sperre von bis zu zwei Jahren.

Fall ist jedenfalls bereits im Zusammenhang mit einem anderen Fall suspendiert: Im April teilte ihm die AFLD-Sanktionskommission eine neunmonatige Sperre mit, nachdem er positiv auf Heptaminol getestet worden war – ein Metabolit von Octodrin, einem im Wettkampf verbotenen Stimulans.

Fall, der bei den französischen Meisterschaften 2023 positiv getestet wurde und diesen Sommer die Olympischen Spiele in Paris anstrebte, hatte sich auf eine versehentliche Ansteckung durch Nahrungsergänzungsmittel berufen.

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