Europawahlen. Wer ist Édouard Husson, Leiter der Organisation „Nein! Übernehmen wir die Verantwortung »

Europawahlen. Wer ist Édouard Husson, Leiter der Organisation „Nein! Übernehmen wir die Verantwortung »
Europawahlen. Wer ist Édouard Husson, Leiter der Organisation „Nein! Übernehmen wir die Verantwortung »
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Wer ist er ?

Als ehemaliger Student der École Normale Supérieure ist Édouard Husson Historiker und Spezialist für die Geschichte des Nationalsozialismus, der Massengewalt und diplomatischer Beziehungen. Derzeit ist er Professor am Deutsch-Französischen Institut für Europastudien. Er leitet außerdem die Robert-de-Sorbon-Stiftung, die sich der Verbreitung der französischen Sprache und Kultur widmet, und wird in diesem Zusammenhang von elf Mitarbeitern wegen „Vertrauensbruchs“ und „moralischer Belästigung“ verklagt.

In seiner Jugend war er ein junger Giscardianer und diente von 2009 bis 2010 im Kabinett von Valérie Pécresse, der damaligen Ministerin für Hochschulbildung und Forschung. Der Historiker steht nun Marion Maréchal nahe, der Leiterin der Reconquest-Liste.

Was ist seine Partei?

Die „Nein!“-Liste „Lasst uns die Verantwortung übernehmen“ stammt von der „Stay Free“-Party. „Angesichts der übermäßigen Ausweitung der Befugnisse der Europäischen Kommission und der unverantwortlichen Verschuldung unseres Landes haben wir beschlossen, zu handeln“. Er prangert das Finanzgesetz 2024 der Regierung an und ruft zum Steuerboykott auf.

„Zusammenbruch, Verrat und Scheitern der ‚etablierten‘ politischen Parteien, destruktive Ideologie versus selbstgefällige Opposition in der Realität – es ist an der Zeit, das Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen. »

Welche Vorschläge für Europa?

Die Liste verlangt, dass eine sachliche Debatte über europäische Institutionen stattfindet, die als dysfunktional und vorrangig für nationale Entscheidungen gelten.

Das Programm erwähnt nicht den Austritt aus der Europäischen Union, befürwortet jedoch die Neuverhandlung europäischer Verträge, die Ad-hoc-Koordinierung zwischen Staaten anstelle von 27 sowie den Austritt aus der NATO. „Wir sprechen uns entschieden gegen jeden europäischen Föderalismus aus. »

Édouard Husson glaubt, dass die EU-Behörden ihre Interventionen in folgenden Bereichen einstellen: Bildung, Tourismus, Industrie, Gesundheit oder Katastrophenschutz.

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