Tesla warnt vor einer zukünftigen Preiserhöhung für das Model 3

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Das in China produzierte Model 3 gehört zu den Fahrzeugen, denen steigende Zölle drohen. Tesla warnt, dass eine Preiserhöhung am 1. Juli wahrscheinlich sei. Aber könnte das ein geschäftlicher Trick sein?

Am 12. Juni bekräftigte Europa seine Absicht, die Zölle auf aus China importierte Elektroautos zu erhöhen. The Old Continent wirft Peking vor, seine Hersteller großzügig zu unterstützen, die dann hier Modelle zu Schleuderpreisen anbieten. Die Kommission gibt China einige Wochen Zeit, um zu reagieren. Sollte es aber zu keiner Rückkehr kommen, würden „ab dem 4. Juli vorläufige Ausgleichszölle eingeführt“.

Und das betrifft nicht nur chinesische Marken. Betroffen sind auch amerikanische oder europäische Modelle, die im Reich der Mitte hergestellt und hier verkauft werden. Mit steigenden Zöllen steigen die Verkaufspreise.

Im Los befindet sich das Tesla Model 3, dessen in Europa angebotene Version in Shanghai zusammengebaut wird. Tesla hat die Kunden deshalb offiziell alarmiert. Auf seiner Website schreibt der Hersteller deutlich: „Der Preis des Model 3 dürfte ab dem 1. Juli 2024 aufgrund einer möglichen Erhöhung der Importsteuern steigen.“

Der Hersteller lädt Kunden daher ein, im Juni ein Model 3 in Empfang zu nehmen, um den Preis vor der möglichen Erhöhung zu nutzen… die daher in der Bedingung angekündigt wird. Man fragt sich, ob der Preis steigen wird oder ob Tesla das rote Tuch schwenkt, um die in diesem Jahr gesunkenen Verkäufe anzukurbeln. Um Kunden noch vor dem 29. Juni zum Kauf eines Modells zu animieren, hat der Hersteller bereits im Juni ein Geschenk in Form von 20.000 km Gratis-Aufladung auf den Weg gebracht.

Zur Erinnerung: Der Preis des Model 3 ist im April gefallen. Für die Propulsion-Version sank der Preis um 3.000 Euro auf 39.990 Euro. Dieser Rückgang war insbesondere auf den Wegfall der Prämie in Frankreich zurückzuführen, da das Auto aufgrund seiner chinesischen Produktion keinen Anspruch mehr auf die Beihilfe hatte.

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