In der Demokratischen Republik Kongo boomt der Ansturm auf Kobalt, das Erz, das Gold wert ist

In der Demokratischen Republik Kongo boomt der Ansturm auf Kobalt, das Erz, das Gold wert ist
In der Demokratischen Republik Kongo boomt der Ansturm auf Kobalt, das Erz, das Gold wert ist
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BERICHTERSTATTUNG – Mit dem Aufkommen des Elektroautos besteht in der Automobilindustrie ein erheblicher Bedarf an diesem für die Herstellung von Batterien notwendigen Metall. Rund 75 % der weltweiten Produktion dieses Erzes wird aus dem Kolwezi-Untergrund gewonnen. Allerdings kam dieser Glücksfall den kongolesischen Bergleuten, die Opfer des Handels waren, nicht zugute.

  • Dieser Artikel stammt von Figaro-Magazin

Von unseren Sonderkorrespondenten in der Demokratischen Republik Kongo, Jean-Marc Gonin (Text) und Pascal Maitre (Fotos).

Der alte Mann sitzt auf seinem blauen Gartenstuhl im Schatten eines Baumes und betrachtet das klaffende Loch. Zu seinen Füßen, 4 Meter tiefer, graben zwei junge Kerle unter der prallen Sonne. Während einer die Spitzhacke schwingt, greift der andere mit Vorschlaghammer und Meißel eine Gesteinsader an. Als dieser aufhört zu klopfen, durchsucht er die umgeworfenen Steine ​​nach bläulich-grauen Spuren, einem Zeichen für das Vorhandensein von Kobalt. Einige Wochen zuvor stand an der Stelle des Lochs noch das Haus des Achtzigjährigen. Am Kraterrand steht ein Haufen roter Ziegelsteine, als Mahnmal für das zerstörte Haus.

Die Szene spielt im Herzen der Cité Gécamines, 2 Kilometer westlich des Rathauses von Kolwezi (Demokratische Republik Kongo, Demokratische Republik Kongo). Geneviève, Tochter des Eigentümers, beobachtet die Arbeit der beiden jungen Leute und erklärt: Das Haus meines Vaters begann auseinanderzufallen …

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