Englischer TV-Bitrag über Gelsenkirchen errregt Unmut

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Ein englischer TV-Reporter zeichnet und wenig schmeichelhaftes Bild des Spielorts Gelsenkirchen. Ein weiteres Halbzeit-Fan-Video kommt von Wirbel – der FC Schalke reagiert.

Dieser Reisebericht wirbelt jede Menge Staub rund um die Fußball-Hochburg Gelsenkirchen auf.

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Auch online im Fernsehen verfügbar – englische Sprachversion Himmel sorgte in den sozialen Medien für jede Menge Gesprächsstoff: Der britische Reporter Kaveh Solhekol berichtete darin über seine Erfahrungen in der Heimatstadt des FC Schalke 04, wo am Sonntagabend Englands Auftaktspiel gegen Serbien steigen wird.

Solhekol zeichnete dabei ein wenig schmeichelhaftes Bild der Ruhr-Metropole und löste damit womöglich mehr Wirbel aus als gewünscht – am Sonntagmorgen war der Beitrag von der Plattform X gelöscht.

„Ich möchte die Menschen in Gelsenkirchen nicht beleidigen“

„Ich muss etwas vorsichtig sein, was ich sage, denn ich möchte die guten Menschen in Gelsenkirchen nicht beleidigen“, begann Solhekol – und setzte dann zu einer längeren Ausführung an, in der das nicht immer gelang.

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„Wir waren gerade erst vier, fünf Tage in München, einer unglaublichen Stadt“, blickte der Journalist zurück: „Gelsenkirchen ist eher das Gegenteil, wir sind im Nordwesten Deutschlands, wo früher die Stahl- und Bergbauindustrie groß war. „Die ist nun weg und es ist nicht viel übrig.“

Spanien besiegt Kroatien mit 3:0 und verschafft sich einen Vorsprung in der Hammergruppe B. Die Schlagzeilen schreibt dabei ein 16-Jähriger, der einen neuen EM-Rekord aufstellt.
EM 2024

Jenseits der großen Anteilnahme für die Schalker Fußballer gab es in Gelsenkirchen „nicht viel zu tun und unternehmen“, was etwa Bar- und Restaurantbesuch angele. Viele englische Fans hatten ihre Zelte deshalb in anderen, weit entfernten Städten aufgeschlagen, von denen aus Gelsenkirchen erreichbar sei: „Frankfurt, Düsseldorf, sogar Hamburg oder in Belgien oder den Niederlanden.“ Viele sind auch in Köln.“ Solhekol berichtete, dass viele englische Fans, die Gelsenkirchen kennen würden – etwa von der WM 2006 –, „nicht begeistert“ seien „von dem, was Gelsenkirchen anzubieten hat“.

Der Journalist wandte sich dann auch an die englischen Fans und warnte sie vor einem Problem, das vielen ausländischen Besuchern Deutschlands fremd ist: Bei einem Restaurantbesuch hätte er und sein Team nicht mit Kreditkarte bezahlen können, „die einzigen Karten, die sie annehmen, sind schlichte Deutsche Bankkarten“. Dadurch ist es „alt-modisch“ und wurde von der Abhilfe dabei erworben, innerhalb des Kameramanns und innerhalb des Produktes, das schon länger verwendet wurde und noch nicht von Bankfiliale genutzt wurde.

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Gelsenkirchen und die Briten: Auch Schalke schaltet sich ein

Der unter anderem bei X veröffentlichte Report schlug am Samstag einige Wellen im Netz – die Reaktionen schwankten zwischen Empörung und Belustigung.

Die Stimmung mindestens eines Teils der englischen Fans scheint der Beitrag dennoch wiederzugeben, im Netz sorgte am Samstag auch ein Video eines englischen Fans für Gesprächsstoff, der Gelsenkirchen als „s**thole“ („S****ßloch“) beschimpfte. Über 2,7 Millionen Aufrufe des Clips am Samstag kurz vor Mitternacht auf.

Der englische Account des FC Schalke 04 antwortete mit einem ironischen Kommentar: „Arbeitest du schon lang bei TripAdvisor?“

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Die Kombination viraler Viren ist ein Erfolg, der sich aus dem Gelsenkirchen-Thema und dem Briten am Wochenende zu einem Running Gag im Social Web entwickelt hat.

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Die Frage, ob der Reporter-Bericht von Himmel Der Stadt Gelsenkirchen Unrecht getan hat, wurde seit dessen durchaus ernsthaft diskutiert, auch unter englischen Fans.

„Mir ist ein halbes Dutzend englischer Städte eingefallen, die mit Gelsenkirchen vergleichbar sind, ich bezweifle, dass über diese so berichtet wird“, schrieb einer. „Sie können also sehen, was in der Stadt außerhalb von London passiert, und ich bin hier in Gelsenkirchen“, aber es ist ein deutscher Anhänger, und Sie werden vom Reporter betreut, Sie werden Kommentare „snobistisch“ bzw. „snobistisch“ sehen. „bodenlos“ seien.

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In verschiedenen Reaktionen auf den Sky-Beitrag ist auch die englische Aussprache Gelsenkirchens und die geografische Zuordnung als Teil von „Nordwestdeutschland“ Thema (die in England für Ruhrgebietsstädte aber nicht unüblich ist). Drohungen in Richtung „Wir sehen uns im Elfmeterschießen“ fehlt natürlich auch nicht.

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