Baby im Auto zurückgelassen: am Vatertag, 10 Jahre nach dem Tod, freigelassen

Baby im Auto zurückgelassen: am Vatertag, 10 Jahre nach dem Tod, freigelassen
Baby im Auto zurückgelassen: am Vatertag, 10 Jahre nach dem Tod, freigelassen
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Berichten zufolge wurde ein Vater, der wegen Mordes an seinem 22 Monate alten Jungen angeklagt war, der starb, nachdem er an einem heißen Tag etwa sieben Stunden in einem geparkten Auto verbracht hatte, am Vatertag freigelassen.

Fast auf den Tag genau zehn Jahre nach dem Tod seines Sohnes Cooper am 18. Juni 2014 wurde Justin Ross Harris Berichten zufolge am Sonntag aus dem Staatsgefängnis in Macon, Georgia, entlassen, wo er sich seit Dezember 2016 aufgehalten hatte, berichtete „The Independent“ am Dienstag .

Der Mann aus Alabama wurde für schuldig befunden, das Baby ermordet zu haben, das er angeblich nur während seiner Schicht in seinem Fahrzeug vergessen hatte, obwohl er es normalerweise in der Kindertagesstätte abgeben sollte.

Nach Angaben britischer Medien verbrachte der Junge rund sieben Stunden in der Kabine des Hyundai Tucson, wo die Temperaturen im Inneren mindestens 80 Grad erreichten, bevor er der Hitze erlag.

Allerdings beschuldigten die Staatsanwälte den Vater während seines damals vielbeachteten Prozesses, seinen Sohn absichtlich im Fahrzeug gelassen zu haben, weil er mit seiner Ehe unglücklich war.

Sie legten der Jury außerdem Beweise für außereheliche sexuelle Aktivitäten vor, darunter explizite Fotos, die mit Frauen und minderjährigen Mädchen ausgetauscht wurden, und behaupteten, er habe seine Partnerin betrogen.

Die Jury befand ihn der Kindesquälerei und des vorsätzlichen Mordes für schuldig, was ihm eine lebenslange Haftstrafe einbrachte. Der Mann wurde außerdem in fünf weiteren Fällen für schuldig befunden, darunter in drei Fällen wegen Sexualverbrechen gegen ein 16-jähriges Mädchen, was ihm weitere 32 Jahre Gefängnis einbrachte.

Seine Verurteilungen wegen Mordes und Grausamkeit wurden jedoch im Juni 2022 aufgehoben, nachdem der Oberste Gerichtshof von Georgia mit 6:3 entschieden hatte, dass die Jurymitglieder während des Prozesses Zugang zu „extrem und ungerechtfertigt nachteiligen“ Beweisen gehabt hätten, so die Briten Medien.

Die Anwälte des Angeklagten hielten ihrerseits daran fest, dass der Tod des Kleinkindes nur ein tragischer Unfall ohne jegliche Begründung gewesen sei.

Somit hätte Justin Ross Harris seine Strafe wegen seiner Sexualverbrechen, die er im Berufungsverfahren nicht angefochten hätte, bis zu seiner Freilassung am Sonntag, dem Vatertag, verbüßt.

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