Der israelische Geheimdienst wusste von einem Plan zur Geiselnahme

Der israelische Geheimdienst wusste von einem Plan zur Geiselnahme
Der israelische Geheimdienst wusste von einem Plan zur Geiselnahme
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Geheimdienstmitarbeiter des Südkommandos des Militärs, das für den Gazastreifen zuständig ist, hätten von dem Bericht Kenntnis gehabt, fügte KAN unter Berufung auf ungenannte Sicherheitsbeamte hinzu. Nach Angaben des Radio- und Fernsehsenders heißt es in dem Memo, die islamistische Bewegung habe es auf „200 bis 250 Geiseln“ abgesehen. Der beispiellose Angriff von Hamas-Kommandos am 7. Oktober führte auf israelischer Seite nach offiziellen israelischen Daten zum Tod von 1.194 Menschen, bei denen es sich überwiegend um Zivilisten handelte.

Ablehnung einer Untersuchungskommission

Als Vergeltung startete die israelische Armee eine Offensive im Gazastreifen, bei der nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Hamas-Regierung für Gaza bisher 37.372 Menschen getötet wurden, überwiegend Zivilisten. Bei dem Anschlag am 7. Oktober wurden in Israel 251 Menschen entführt. Nach Angaben der Armee sind von den 116 Geiseln, die sich noch in Gaza befinden, 41 gestorben.

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Laut KAN wird im Memo der Einheit 8200 erwähnt, dass sich die Ausbildung der Hamas-Kämpfer auf den Angriff auf Militärstützpunkte und die „Überstellung gefangener Soldaten an Kompaniechefs“ konzentrierte. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weigert sich hartnäckig, eine offizielle Untersuchungskommission zum 7. Oktober vor dem Ende des andauernden Krieges in Gaza einzuberufen, der nun schon im neunten Monat andauert.

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