Brüssel verdächtigt ein Beratungsunternehmen

Brüssel verdächtigt ein Beratungsunternehmen
Brüssel verdächtigt ein Beratungsunternehmen
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Nachdem die Europäische Kommission Anfang 2024 Kontrollen bei mehreren Reifenherstellern durchgeführt hat, setzt sie ihre Untersuchungen zu einem möglichen Preiskartell in der Branche fort. Besonders hervorzuheben ist ein Beratungsunternehmen.

Die europäischen Behörden haben den Namen des betroffenen Unternehmens nicht bekannt gegeben. © AdobeStock_nikitamaykov

Neue Fragen in der Reifenkartell-Affäre. Während die Europäische Union Ende Januar bekannt gab, unangekündigte Inspektionen bei mehreren Herstellern durchgeführt zu haben, gehen die Ermittlungen in Brüssel weiter. Die Europäische Kommission gab am Dienstag, 18. Juni, bekannt, dass sie die Räumlichkeiten eines Beratungsunternehmens besucht habe. Dies steht im Verdacht, diese berühmte Preisabsprache erleichtert zu haben.

Diese Inspektionen hätten in zwei Mitgliedsländern der Europäischen Union stattgefunden, gab die Kommission ohne weitere Einzelheiten an. Die Identität des beteiligten Unternehmens wurde nicht bekannt gegeben.

Hat dieses Unternehmen eine mögliche Vereinbarung ermöglicht?

Letzterer erklärte dies in einer Pressemitteilung „Das Beratungsunternehmen könnte die angebliche Preiskoordinierung zwischen Reifenherstellern erleichtert oder sogar gefördert haben“.

Zur Erinnerung: Die im Januar durchgeführten Untersuchungen betrafen mehrere große Namen der Branche. Dazu gehören Michelin, Bridgestone, Continental, Nokian und Goodyear. Der französische Konzern bestritt umgehend „kategorisch“ seine Beteiligung an wettbewerbswidrigen Praktiken. Unangekündigte Kontrollen sind ein erster Schritt der Ermittlungen. Sie bedeute nicht, dass Unternehmen schuldig seien, betont die Kommission. (Mit AFP)

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