[Euro-2024] Die Türkei besiegt Georgien und ihren Fluch im ersten Spiel

[Euro-2024] Die Türkei besiegt Georgien und ihren Fluch im ersten Spiel
[Euro-2024] Die Türkei besiegt Georgien und ihren Fluch im ersten Spiel
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Endlich ist die Türkei angekommen: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte gewann sie am Dienstag in Dortmund ihr erstes Spiel in einem großen Duell, indem sie Georgien ohne Komplexe besiegte (3:1).

Der Regenguss, der eine Stunde vor Anpfiff über das Westfalenstadion niederging, tat der Begeisterung der 55.000 begeisterten türkischen Fans keinen Abbruch.

Am Ende eines Spiels von wahnsinniger Intensität hätte Georgien es beinahe geschafft – eine Latte, ein gegnerischer Kopfball oder sogar ein Fehler vor dem Tor.

Die Türkei, die ihre achte Endrunde in Deutschland, EM und Weltmeisterschaft zusammen spielt, dominierte, zitterte aber bis zum Schluss.

Logischerweise erzielte sie in der 25. Minute den ersten Treffer, dank Mert Müldür, der eine Flanke von Ferdi Kadioglu per Volleyschuss versenkte, die von der georgischen Abwehr schlecht geklärt wurde.

Die Männer von Vincenzo Montella dachten, sie würden die Führung zwei Minuten später durch einen Gegenangriff von Kenan Yildiz verdoppeln, doch der Juve-Stürmer stand nur wenige Zentimeter im Abseits.

Georgien, das kurz vor dem Knockout stand, reagierte brillant und glich in der 32. Minute dank Georges Mikautadze aus.

Indem er den Ball durch ein Mauseloch schob, kehrte der Stürmer nach einer gescheiterten ersten Saisonhälfte bei Ajax nach Metz zurück und wurde zum ersten Torschützen in der Geschichte Georgiens bei einem Großereignis.

„Wir hätten ein Unentschieden verdient“

Drei Minuten später hätte er sein Team in Führung bringen können, doch allein im Strafraum verfehlte er das Ziel nur knapp.

Bei erneutem Regen ging die Türkei nach der Pause in Führung, doch ihr Kapitän Hakan Çalhanoglu geriet bei einem Freistoß gegen den georgischen Torwart (56.).

Die Rettung kam durch eine Leistung des 19-jährigen Wunderkindes Arda Güler, dessen 25-m-Wurfschuss seinen Weg in die rechte Ecke des Georgiers fand.

Es musste mehr getan werden, um die vom ehemaligen französischen Nationalspieler Willy Sagnol angeführte Auswahl zu entmutigen. Giorgi Kochorashvili traf in der 70. Minute die Latte und Mikautadze vergab in der Nachspielzeit eine goldene Chance.

Während sie alles versuchten, indem sie ihren Torwart bei einer Ecke in Führung brachten, wurden die Georgier von Kerem Aktürkoglu (90.+7) gekreuzigt, was ihre Niederlage viel zu schwerwiegend machte.

„Wir hatten viele Torchancen, so viele wie die Türkei. Ich denke, wir hätten ein Unentschieden verdient gehabt. „Wir sind keine ‚glücklichen Verlierer‘, aber wir können stolz sein“, analysierte Sagnol.

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