EM 2024: Österreich besiegt Polen

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Auch Lewandowski kann Polens Niederlage nicht verhindern

Gepostet um 17:45 Uhr 10 Minuten lang aktualisiert

Auch mit Robert Lewandowski steht Polen bei der EM vor dem frühen Aus in der Vorrunde. Fünf Tage nach der Auftaktniederlage gegen die Niederlande (1:2) verlor die Polen auch ihr richtungsweisendes zweites Gruppenspiel gegen das von Ralf Rangnick trainierte Österreich mit 1:3. Nach dem letzten Moment, in dem Lewandowski nach dem Blitz-Comeback nicht mehr vom Muskelfaserriss überschattet wird, gelingt ihm nichts mehr.

Gernot Trauner hatte Österreich in der 9. Minute mit dem schnellsten Tor der Alpenrepublik bei Europameisterschaften in Führung gebracht. Der ehemalige Herthaner Krzysztof Piatek, der anstelle von Lewandowski in der Startelf spielen durfte, erzielte nach einer halben Stunde eine alternierende Wirkungsstätte den Ausgleich. Als Lewandowski im Feldkrieg sorgteen der Leipziger Christoph Baumgartner (66.) und Kapitän Marko Arnautovic (78., Foulelfmeter) für den Sieg der Österreicher.

Zum Gruppenabschluss am nächsten Dienstag gegen Vizeweltmeister Frankreicht den Polen womöglich nicht einmal ein Sieg zum Weiterkommen. Sollte Frankreich am Freitagabend in Leipzig nicht gegen die Niederlande verlieren, stünde das Aus schon am Freitag fest. Die Österreicher haben mit drei Zählern auf dem Konto und den ederlanden als letzten Gruppengegner die deutlich besseren Karten.

70 Minuten vor dem Ende des Tages, als es zum letzten Mal stattfand, passte Lewandowski nicht zum Start seines Lebens. Dann müssen die jüngsten Kinder warten, bis sie aufgehängt sind, der 35-jährige Elf muss mit Muskelfaserriss in den Oberschenkeln belastet werden, der im letzten EM-Test gegen die Türkei von Anfang an auflaufen kann.

Für Österreichs Trainer Ralf Rangnick änderte sich dadurch taktisch angeblich nichts. „Wir haben darüber gar nicht gesprochen“, sagte der deutsche Coach kurz vor dem Anpfiff. Er wolle seinem aggressiven Spielstil trotz des 0:1 zum Auftakt gegen Frankreich treu bleiben: „Unser bester Wellenbrecher ist unser Gegenpressing.“

Lewandowski-Einwechslung und riesen Jubel

Und jetzt startet auch das Rangnick-Team. Die vom Rekordnationalspieler Marko Arnautovic angeführten Österreicher greifen die Polen schon in deren Hälfte aggressiv an und setzt auch beim Führungstreffer konsequent nach. Dann ist da noch die eine Seite des Linkshänders Phillipp Mwene, der der aufgerückte Abwehrspieler Trauner den Ball in den Winkel köpfte. Lewandowski blickte auf die Bank besorgt drein und nervös, später dem Co-Trainer etwas ins Ohr.

Das 0:1 war für die Polen ein Weckruf. Wenn Sie keine Probleme mit dem Umgang mit dem Gegners haben, können Sie dies ohne Risiko tun. Der Ausgleich durch Piatek im Nachsetzen aus Nahdistanz war absolut verdient. Nach dem Sieg des Angreifers mit der Pistolenjubel ist es das Trikot der Hertha im Olympiastadion, das noch lebt. Auch Lewandowski jubelte an der Seitenlinie mit.

Bei den anfangs so dominanten Österreichern war plötzlich Verunsicherung zu spüren. Das bedeutet, dass Sie Ihre Ausbildung am Ende des Tages abschließen können, mit einer Dauer von 28 Jahren und 217 Jahren Berufserfahrung am Ende Ihrer Ausbildungszeit. Den Abschluss der ersten Halbzeit setzte Marcel Sabitzer zwar noch ein paar Akzente. Die große Chance der Führung hatte Polen also durch einen Freistoß von Ersatz-Captain Piotr Zielinski, den ÖFB-Torwart Patrick Pentz parierte.

Robert Lewandowski sass im Duell gegen Österreich vorerst nur auf der Ersatzbank.

Rangnick reagierte und brachte im Wolfsburger Patrick Wimmer für Florian Grillitsch von der TSG Hoffenheim einen etwas offensiv ausgerichteten Mittelfeldspieler. Doch im Angriff ging zunächst auf beiden Seiten wenig. Bitte beachten Sie, dass der Torschütze Trauner in der 59. Minute verletzungsbedingt vom Platz kommt.

Die Freilassung von Superstar Lewandowski wird von über 35.000 Fans gefeiert. In einem Fall haben wir die Aktionen des Kapitäns Ellenbogen-Einsatzes im Luftzweikampf mit dem Freiburger Philipp Lienhart die Gelbe Karte einbezogen.

Doch es kam noch bitterer für den früheren Münchner. Jetzt ist es an der Zeit, einen Blick auf den Baumgartner zu werfen, wo die Polen den Druck und so zehn vor allem mit langen Bällen ihren Topstar haben. Die Entscheidung für Österreich fiel nach einem frühen Ballgewinn und einem Foul von Polens Torwart Wojciech Szczesny im Strafraum an Sabitzer. (DPA)

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Das war es, das Spiel ist aus. Österreich besiegte Polen mit 3:1.

Es ist eine gute Idee, dass es keinen Zweifel daran gibt, dass die Chance der Polen und der ganz wenigen auf beiden Seiten besteht: Altmeister Grosicki kommt im Strafraum ganz frei an eine Flanke, schiesst aber neben dem Tor.

Die letzte Minute im Berliner Olympiastadion und die Vorhersage ist noch nicht dieselbe. Besonders: Österreich ist die zweite Partei, wenn die Polen nach zwei Spielen weiterhin mit null Punkten am Ende der Tabelle stehen – und in der dritten Runde noch auf Frankreich treffen.

Die Polen wechseln nochmal: Zielinski verlässt den Rasen, Urbanski kommt.

Und direkt nochmal: Konrad Laimer wird von Gregoritsch bedient und umkurvt dann Szczesny. Der Winkel ist dann spitz, klar, und daran liegt es auch, dass der Bayern-Spieler den Ball am entfernten Pfosten vorbei schiesst.

Schneller Vorlauf zu gestern 4:1 für Österreich. Posch schiesst aus der Distanz und Szczesny lenkt den Ball gerade noch am Pfosten vorbei. Das war eine großartige Parade vom Torhüter, der vor ein paar Minuten noch den Elfmeter verschuldet hat.

Die Worte, die wir lasen, waren die Taten von Marko Arnautovic: Mit seinem Einsatz im Mittelfeld ermöglicht er den Konter von Sabitzer. Und dann sehen Sie den Elfmeter. Man kann auch gut verstehen, dass der Stürmer jetzt ganz entspannt in Richtung Außenlinie läuft, wo ihn Gregoritsch ihn ablöst. Außerdem kommt Schmid für den starken Baumgartner en die Part.

Arnautovic lässt sich die Chance nicht entgehen und trifft souverän vom Elfmeterpunkt in der rechten Ecke. 3:1 für Österreich, knapp 15 Minuten vor dem Abpfiff. Das dürfte die Entscheidung gewesen sein.

Polen macht hinten auf und Sabitzer kann nach einem weiten Abschlag des eigenen Torhüters alleine auf Szczesny zulaufen. Der Torhüter trifft den Stürmer und der Schiedrichter gibt Elfmeter.

Polen wechselt erneut und bringt mit Kamil Grosicki die geballte Erfahrung: 36 Jahre alt, 93 Länderspiele, dabei 17 Tore. Ist es seit 18 nachts noch alt?

Österreich sucht hier die Entscheidung. Der Ball kommt an der Strafraum-Grenze zu Wimmer, der ja im normalen Leben eigentlich Verteidiger ist. Hier befindet sich das Lenkrad, an dem der polnische Torhüter Szczesny den Ball abwehren kann.

Das ist gestern passiert: Es ist die Zeit, in der Polen die Chance auf einen Ausgleich hat. Und in Arnautovics Packung ist es fest zu, dass er ebenfalls die Gelbe Karte sieht. Der Krieg wird in den letzten zwei Monaten der endgültigen Verwarnung unterliegen.

Das ist natürlich nicht der Effekt, den die Polen sich vom Lewandowski-Wechsel erhofft haben. Das bedeutet, dass die Erde größer ist: Baumgartner ist 2:1. Und es ist ein Tor, wie es „Fussball-Professor“ Rangnick gefallen dürfte: Der aufgerückte Außenverteidiger Prass spielt den Pass flach in die Mitte, dort lässt Arnautovic den Ball durch und Baumgartner kann von der Strafraum-Grenze abschliessen.

Lewandowski ist erst ein paar Sekunden in der Rolle, da sieht er schon die Gelbe Karte. Beim Kopfball-Duell gegen Lienhart nimmt er seinen Bogen zur Hilfe und trifft seine Gegner am Kopf. Über diese Karte darf man nicht diskutieren.

Der nächste Wechsel bei den Österreichern: Rangnick bringt Prass für Mwene.

Polens Moder sieht nach seinem Foul an Baumgartner die Gelbe Karte.

Die Polen wechseln doppelt und jetzt wird es laut im Stadion. Denn Robert Lewandowski ersetzte Piatek im Sturm. Damit hat das Team nun ohne Frage eine Qualität gewonnen. Und das sind die Zeiten, es war mitten in der Pole-Position, wenn der Stürmer auf dem Platz steht. Neben dem Stürmer kommt Swiderski für Buksa.

Für Gernot Trauner, den Torschützen der Österreicher, ist der Teil beendet. Erase the Rasen und wird durch Kevin Danso ersetzt.

Und auch bei den Österreichern sieht der eben erst eingewechselte Wimmer die Gelbe Karte. Er unterbindet ebenfalls einen Konter mit seinem Foul.

Die erste Gelbe Karte der Part sieht der Pole Silsz. Der Baumgartner im Mittelfeld fest und ist für das taktische Foul zurecht verwarnt.

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