Ein Wald, der durch Feuerwerkskörper, die von einer Luxusyacht aus abgefeuert wurden, in Brand gesteckt wurde

Ein Wald, der durch Feuerwerkskörper, die von einer Luxusyacht aus abgefeuert wurden, in Brand gesteckt wurde
Ein Wald, der durch Feuerwerkskörper, die von einer Luxusyacht aus abgefeuert wurden, in Brand gesteckt wurde
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UEin Waldbrand hat am Freitag, den 21. Juni, die kleine Touristeninsel Hydra in Griechenland entzündet. Das Feuer wurde durch Feuerwerkskörper ausgelöst, die von einer in der Bucht vertäuten Luxusyacht abgefeuert wurden, berichtet die belgische Tageszeitung Der Abend. Was den Zorn der Behörden auslöste.

„Das Feuer, das durch Feuerwerkskörper von einem Boot aus verursacht wurde, brennt den einzigen Kiefernwald der Insel nieder, an einem Ort, der schwer zugänglich ist und über keine Straße verfügt“, berichteten die auf Hydra anwesenden freiwilligen Feuerwehrleute in einem Beitrag auf Facebook und unterstützten Fotos. LESEN SIE AUCH Akropolis geschlossen, Notfallmaßnahmen … Wie die Hitzewelle in Griechenland einen „Mini-Lockdown“ verhängte

Die Flammen konnten schnell unter Kontrolle gebracht werden und stellen keine Gefahr mehr dar. Der Bürgermeister der Insel war empört über die Verantwortungslosigkeit der Bootsfahrer und gab im öffentlich-rechtlichen griechischen Fernsehsender ERT an, dass „die Gemeinde eine Zivilklage gegen die Brandverursacher einreichen werde, sobald die Vorermittlungen abgeschlossen seien“.

Innerhalb von 24 Stunden entstanden 45 Brände

Da es jedes Jahr zu häufigen Bränden kommt, die durch extreme Hitze begünstigt werden, haben die griechischen Behörden erneut zu größter Wachsamkeit aufgerufen. Die Brandgefahr sei in weiten Teilen des Landes, insbesondere rund um die Hauptstadt, weiterhin „sehr hoch“. Tatsächlich wurden im Land innerhalb von 24 Stunden 45 neue Brände registriert, die durch heftige Winde angefacht wurden, wie Feuerwehrleute am Freitag, dem 21. Juni, mitteilten.

Angesichts dieser Brände, die tödlich sein können, hat Athen kürzlich die Strafen für Brandstiftung verschärft, erinnert sich AFP. Den Tätern drohen fortan bis zu 20 Jahre Haft und eine Geldstrafe von 200.000 Euro.

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