Schwerer Unfall in La Bouillie: LKW-Fahrer verurteilt

Schwerer Unfall in La Bouillie: LKW-Fahrer verurteilt
Schwerer Unfall in La Bouillie: LKW-Fahrer verurteilt
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Vor dem Amtsgericht Dinan plädierte der 23-jährige Angeklagte, der wegen unfreiwilliger Körperverletzung angeklagt wurde, am 17. Juni 2024 auf Freispruch. Nach Beratung wurde er am 2. Juli 2024 zu vier Monaten Gefängnis und einem zweimonatigen Entzug seines Führerscheins verurteilt.

Der Sachverhalt geht auf den 4. Mai 2023 zurück. An diesem Tag, gegen 16:50 Uhr, fuhr der Angeklagte am Steuer seines 18 Tonnen schweren Lastkraftwagens auf einer Departementstraße in La Bouillie (22), bei 91 km /h statt 60, vom Sachverständigen notierte Geschwindigkeit. Anschließend kollidierte er mit einem Auto, das von links kommend über das Stoppschild fuhr. Er kam unverletzt davon, doch im Auto befanden sich der 18-jährige Fahrer, der seit zwei Monaten im Besitz eines Führerscheins war und immer noch sein Telefon in der Hand hielt, sowie ein 5-jähriges Kind, ein Beifahrer auf der Rückbank, angeschnallt, aber ohne Autositz, wurden schwer verletzt.

Zeugen

Bei der Anhörung erklärte der Lkw-Fahrer, dass er langsamer geworden sei, als er sah, wie das Auto sehr schnell ankam und das Stoppschild passierte, ohne anzuhalten, dass er dem Aufprall jedoch nicht entkommen konnte. Zwei Zeugen bestätigten die Version des Angeklagten, ein anderer das Gegenteil. Der Staatsanwalt wiederum schob die volle Verantwortung für den Unfall dem Angeklagten zu, der durch seine überhöhte Geschwindigkeit ein schweres Verschulden begangen habe. Gefordert waren eine Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung und ein Entzug der Fahrerlaubnis von acht Monaten. Der Beklagte legte unmittelbar nach der Urteilsverkündung Berufung ein.

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