Grundloser Mord an einem Maxi-Mitarbeiter: Der Angeklagte ist erneut schuldig

Grundloser Mord an einem Maxi-Mitarbeiter: Der Angeklagte ist erneut schuldig
Grundloser Mord an einem Maxi-Mitarbeiter: Der Angeklagte ist erneut schuldig
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Ein Mörder, der eine Mitarbeiterin eines Maxi-Lebensmittelladens angegriffen und mehr als 20 Mal auf sie eingestochen hat, wurde erneut für schuldig befunden, obwohl er immer noch versuchte, sich nicht strafbar zu machen.

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„Herr Richter, wir sind zu einem einstimmigen Urteil gelangt“, verkündeten die Geschworenen im Prozess gegen Randy Tshilumba an diesem Montag im Gerichtsgebäude von Montreal.

Und kurz darauf gaben sie zur großen Erleichterung der im Gerichtssaal anwesenden Eltern des Opfers bekannt, dass der 27-jährige Angeklagte des Mordes ersten Grades an Clémence Beaulieu-Patry schuldig sei.

„Ja, ja!“, startete Luc Patry, während Nathalie Patry vor Freude schluchzte und die Staatsanwälte und Ermittler im Fall ansah.

Tshilumba, der auf der Anklagebank stand, blieb teilnahmslos und verdunkelte das Lächeln, das er kurz vor der Ankunft der Geschworenen hatte.

Mit diesem Urteil wird der Attentäter daher für sein Verbrechen, das auf den 10. April 2016 in einem Maxi-Lebensmittelgeschäft in der Avenue Papineau zurückgeht, zu lebenslanger Haft verurteilt. Die beiden kannten sich seit der High School und laut Crown hatte Tshilumba Interesse an ihr.

Freier Mord

An diesem Abend, MMich Beaulieu-Patry, 20 Jahre alt, war gerade bei der Arbeit, als Tshilumba ankam und sie mitten in den Gängen erstach. Anschließend flüchtete der Mörder und verbrachte einen Teil der Nacht damit, sich zu verstecken, unter anderem auf der Suche nach Möglichkeiten, die Waffe loszuwerden.

„In den folgenden Tagen führte er Suchanfragen mit Begriffen wie ‚Mord und Lebensmitteleinkauf‘ durch“, sagte Fraut Pierre-Olivier Bolduc von der Krone zu Beginn des Prozesses. Er hat über TVA Nouvelles recherchiert.“

Tshilumba wurde wegen Mordes angeklagt und versuchte, sich auf keine strafrechtliche Verantwortung zu berufen. Bei seinem ersten Versuch klappte es nicht. Und nachdem das Berufungsgericht aufgrund von Verhandlungsfehlern die Wiederaufnahme des Prozesses anordnete, blieb das Ergebnis dasselbe.

Die Beweise ergaben auch, dass Tshilumba einige Zeit vor dem Mord eine Notiz in seinem Telefon erstellt hatte, in der er darauf hinwies, dass er „eine solide Geschichte für die Polizei erfinden“ sollte.

Weitere Details folgen…

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