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Donald Trump gewinnt Georgia und North Carolina und führt das Rennen in anderen Schlüsselstaaten an – rts.ch

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Sieben Bundesstaaten werden besonders unter die Lupe genommen: Nevada, Arizona, Georgia, North Carolina, Michigan, Wisconsin und Pennsylvania. Letzterer Staat ist besonders strategisch. USA Today beschrieb Pennsylvania am Wahltag als das politische „Zentrum des Universums“.

Eine Frau mit einem Kind wählt am 5. November 2024 in Leicester, North Carolina, während der US-Präsidentschaftswahl. [REUTERS – Jonathan Drake]

Einige Beobachter schätzen, dass ein Sieg in diesem Bundesstaat die Chancen, die Präsidentschaftswahl zu gewinnen, um bis zu 90 % erhöht. Es ist kein Zufall, dass Donald Trump und Kamala Harris letzte Nacht beide in Pennsylvania waren, um ihren Wahlkampf zu beenden.

In Georgien läuft die Abstimmung derzeit sehr gut. Es gibt keine besondere Warteschlange in diesem Staat, in dem es viele vorzeitige Abstimmungen gab. In der Innenstadt von Atlanta warteten viele Wähler nur auf eines: auf das Ende dieses Wahlkampfs, der alle nervös machte. Es wurden einige falsche Bombendrohungen gemeldet, doch die Lage normalisierte sich schnell wieder.

>> Die Geschichte der RTS-Korrespondenten:

In welcher Atmosphäre findet die Abstimmung in den Swing States statt? / Forum / 6 Min. / gestern um 18:00 Uhr

In Michigan ist die Stadt Dearborn die Heimat der größten muslimischen Gemeinde des Landes, deren Stimme entscheidend sein könnte. Viele haben angedeutet, dass sie aufgrund der Handhabung des Krieges in Gaza durch die Biden/Harris-Regierung nicht für Kamala Harris stimmen würden. Dies könnte ausreichen, um den Ausschlag zugunsten von Donald Trump zu geben.

„Wir erwarten eine hohe Enthaltungsrate in der muslimischen Gemeinschaft, auch wenn es in den letzten 72 Stunden einen Anstieg zugunsten von Kamala Harris gegeben hat“, schätzt David Sylvan, Professor für Politikwissenschaft am Graduate Institute of International and Development, im Forum Studium in Genf.

>> David Sylvans Interview im Forum:

Welche Wendungen sind in den Schlüsselstaaten zu erwarten? Interview mit David Sylvan / Forum / 4 Min. / gestern um 18:00 Uhr

Ihm zufolge dürften auch afroamerikanische und lateinamerikanische Wähler teilweise zum demokratischen Kandidaten überlaufen. „Aber dies könnte durch das Votum der Frauen und insbesondere der Republikaner ausgeglichen werden“, präzisiert die Forscherin.

>> Hören Sie sich auch das Interview mit Brett Bruen, ehemaliger Diplomat, Jordan David, Korrespondent in Washington, und Marc Fuhrmann, Schweizer Expatriate in Arizona, an. :

Amerikanische Präsidentschaftswahl: Eine bereits umstrittene Abstimmung? / Forum / 6 Min. / gestern um 18:00 Uhr

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