Jedes zweite Unternehmen hat sein Rechtsteam nicht weiterentwickelt

Jedes zweite Unternehmen hat sein Rechtsteam nicht weiterentwickelt
Jedes zweite Unternehmen hat sein Rechtsteam nicht weiterentwickelt
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Angesichts der wachsenden Bedeutung von ESG-CSR-Themen müssen sich die Rechtsabteilungen wandeln, um in diesen Bereichen zu Schlüsselakteuren zu werden. Das von AFJE und Pwc Legal Business Solutions in Zusammenarbeit mit Lefebvre Dalloz und Essec erstellte ESG-CSR-Barometer zeigt die wichtigsten Lehren und Aktionspläne auf, die Anwälten bei der Bewältigung dieses Übergangs helfen sollen.

Unternehmen betrachten CSR-Themen im Wesentlichen als Compliance-Themen


Themen im Zusammenhang mit ESG-CSR (Environment, Social, Governance – Corporate Social Responsibility) sind für moderne Unternehmen unverzichtbar geworden. Allerdings hat fast jedes zweite Unternehmen seine Rechtsabteilung noch nicht gewechselt, um auf diese Herausforderungen zu reagieren. Das ESG-CSR-Barometer, das von AFJE und Pwc Legal Business Solutions in Zusammenarbeit mit Lefebvre Dalloz und Essec erstellt wurde, zielt darauf ab, Anwälte zu unterstützen, indem es ihnen die notwendigen Werkzeuge an die Hand gibt, um diese Veränderungen zu verstehen und voranzutreiben.

Das Barometer zeigt, dass Unternehmen bei ESG-CSR-Themen mit einem durchschnittlichen Wert von 5,5 von 10 immer noch über einen geringen Reifegrad verfügen. Dieser Reifegrad steigt proportional mit dem Umsatz des Unternehmens. Juristen betrachten diese Themen vor allem als Compliance-Fragen, gefolgt von strategischen und geschäftlichen Fragestellungen. Unternehmen mit mehr als 100 Millionen Umsätzen betrachten diese Themen tendenziell als strategischwas einen Zusammenhang zwischen der Größe des Unternehmens, seinem Umsatz und seinem Reifegrad zeigt.

CSR: Die Rechtsabteilung wird immer noch nicht als strategischer Partner wahrgenommen

Was die interne Organisation betrifft, verfügt nur ein Drittel der Unternehmen über eine unabhängige CSR-Abteilung. In großen Unternehmen gibt es eher eine eigene ESG-CSR-Abteilung, oft im Co-Management mit mehreren Funktionen. Anwälte haben somit die Möglichkeit, sich als Schlüsselakteure in diesen Themen zu behaupten, wobei das Management von ESG-CSR-Themen je nach Unternehmen und Branche unterschiedlich ist.

Darüber hinaus besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen den ESG-Prioritäten des Unternehmens und der Einbindung der Rechtsabteilung (DJ). Während sich Unternehmen stärker auf Umweltaspekte konzentrieren, konzentrieren sich Anwälte auf Governance. Diese Divergenz zeigt, dass der DJ noch immer eher als rechtlicher Beistand denn als strategischer Partner wahrgenommen wird. Das Barometer stellt fest, dass der Einfluss von ESG-CSR auf die Wahrnehmung der strategischen Rolle von Rechtsanwälten bei 5,2 von 10 liegt. Je reifer das Unternehmen jedoch ist, desto mehr erkennt es die strategische Rolle von Rechtsanwälten an.


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