Marie-Françoise Lapierre, eine Galeristin, die ihr Herz für Künstler aus Okzitanien öffnet

Marie-Françoise Lapierre, eine Galeristin, die ihr Herz für Künstler aus Okzitanien öffnet
Marie-Françoise Lapierre, eine Galeristin, die ihr Herz für Künstler aus Okzitanien öffnet
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Die Séraphine-Ausstellungsgalerie befand sich am Place René Estoup Nr. 9. In diesem Monat ist es an derselben Stelle auf Platz 3 umgezogen. Die Räumlichkeiten sind größer, luftiger und heller. Marie-Françoise Lapierre hat diese Galerie eröffnet, weil, wie sie sagt, „Ich habe mich schon immer für Kunst interessiert.“ Vor 30 Jahren arbeitete sie als Antiquitätenhändlerin und eröffnete im Stadtzentrum eine Boutique namens A l’heure ancien. Dann verließ sie Lozère für andere Aktivitäten, bevor sie sich wieder dort niederließ. „Vor zweieinhalb Jahren habe ich darüber nachgedacht, hierher zurückzukehren, um etwas Neues über Kunst in der Innenstadt zu schaffen. Eine Galerie zu eröffnen, um kulturell gesehen mehr ins Land zu bringen. Ich stelle also 15 Tage lang einen Künstler aus.“ Ich stelle nur Künstler aus, die in Okzitanien leben.“

Lieblingskünstler

Unter den ausgestellten Künstlern empfing sie letztes Jahr Christophe Vilar, den Sohn von Jean Vilar, der in Sète lebt. Sie stellt regelmäßig die Lozère Marie-Madeleine Vitrolles aus, eine Bildhauerin aus Valdonnez, die auch im Jardins des Tuileries in Paris ausstellte. Sie arbeitet in Bronze und Sandstein, meist an schlanken Frauenkörpern, die derzeit in der Galerie zu sehen sind. „Sie ist eine Künstlerin, die ich besonders mag“ sagte Marie-Françoise Lapierre lächelnd. Sie empfängt Künstler aller Art und meistens sind es ihre Favoriten. „Sie kommen aus Montpellier, Sète oder anderen Städten der Region. Ich habe mich lieber auf diese okzitanische Seite der Kunst begeben.“

Eine Ausstellung, zwei Künstler

Die nächste Ausstellung bietet vom 15. bis 30. Juni 2024 eine Ausstellung mit dem Titel Candide. Rosario Heins und Patricia Dubois stellen gemeinsam aus. Rosario ist ein kolumbianischer Künstler mit Sitz in Montpellier. „Was meine Malerei inspiriert, ist die Lebensfreude, das Licht, die intensiven Farben, die in der Sonne explodieren, die Großzügigkeit der Menschen, das Lächeln.“ Patricia Dubois absolvierte nach einer Kindheit in Österreich eine Ausbildung zur Clownin in Deutschland, wo sie den Spott und die Macht des Absurden entdeckte. Derzeit lebt sie in den Cevennen. „Ich untersuche die kindische und skurrile Natur der Konsumkultur.“ „Diese beiden Künstler liefern jeweils eine einzigartige Beschreibung der Welt, in der sie leben, und verkörpern dabei einen spielerischen Hauch von Freiheit und Leichtigkeit.“

Ausstellung von 10 bis 19 Uhr, Dienstag bis Sonntag, 15. bis 30. Juni, seraphine-galerie.com oder 06 41 41 01 32.

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