Kandidaten, die sensibler für die Arbeitgebermarke sind!

Kandidaten, die sensibler für die Arbeitgebermarke sind!
Kandidaten, die sensibler für die Arbeitgebermarke sind!
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Die Bedürfnisse und Erwartungen von Arbeitssuchenden haben sich in den letzten Jahren radikal verändert. Das belegen mehrere Studien, darunter auch die kürzlich von der auf Unternehmens- und Personalkommunikation spezialisierte Agentur WAT Maroc durchgeführte Studie. Die unter 1.418 Teilnehmern durchgeführte Studie ergab, dass junge Arbeitssuchende großen Wert auf die Arbeitgebermarke des Unternehmens legen. „Der Ruf und das Image des Unternehmens sind für 80 % der Befragten von entscheidender Bedeutung“, heißt es in einer Pressemitteilung der Agentur. 42 % der Teilnehmer bevorzugen multinationale Unternehmen, die mehr in die Entwicklung ihrer Arbeitgebermarke und ihren Bekanntheitsgrad investieren, und 21 % entscheiden sich für große marokkanische Unternehmen.

Unternehmen forderten mehr Transparenz

Die befragten Kandidaten sind davon überzeugt, dass ein Unternehmen sowohl im Diskurs als auch im Image eine kohärente und identifizierbare Markenidentität haben muss. Die Zahlen der Autoren dieser Studie sprechen für sich:

• 77 % der Befragten reagieren sensibel auf Unternehmen, die sich um ihre Online-Präsenz kümmern, insbesondere in sozialen Netzwerken und über ihre Website, und die Newsletter mit originellem Inhalt und Ton erstellen. Das Videoformat ist in 78 % der Fälle beliebt.

• 58 % legen großen Wert darauf, dass Unternehmen eine starke Unternehmenskultur (Werte, Mission, Vision) fördern.

• 52 % konzentrieren sich auf die angebotenen Projekte und Berufe.

• 50 % fühlen sich von Unternehmen angezogen, die ihre Sozialleistungen (Versicherung, bezahlter Urlaub, flexible Arbeitszeiten) kommunizieren.

• 50 % möchten mehr über Karrieremöglichkeiten (Fortschritt, Mobilität, Ausbildung und persönliche Entwicklung) erfahren.

• 46 % suchen nach einer Work-Life-Balance, aber nur 12 % halten Telearbeit und flexible Arbeitszeiten für entscheidende Faktoren.

• 28 % schätzen Unternehmen, die ihr gesellschaftliches Engagement wie CSR sowie Diversitäts- und Inklusionsrichtlinien kommunizieren.

Die Arbeitgebermarke ist kein Luxus mehr!

Es genügt zu sagen, dass Personalabteilungen keine Wahl mehr haben: Sie müssen an ihrer Arbeitgebermarke arbeiten, wenn sie die richtigen Profile gewinnen und halten wollen. Angesichts des seit mehreren Jahren tobenden Kampfes um Talente steht viel auf dem Spiel. In ihrer Pressemitteilung erklärt die Agentur, dass die Arbeitgebermarke heute ein wesentliches Gut für Unternehmen sei, diese aber noch gut konzipiert und eingesetzt werden müsse. Und beachten Sie, dass die Arbeitgebermarke, damit sie wirksam ist, „in Zusammenarbeit mit der Personalabteilung, den Managern, dem Managementausschuss, Mitarbeitern und sogar zukünftigen Mitarbeitern definiert und entwickelt werden muss“. Sobald dieselbe Quelle definiert ist, müssen Anstrengungen unternommen werden, um sie zu bewerben und den Zielpersonen bekannt zu machen, und zwar mit den richtigen Worten und den richtigen Kanälen.

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