Genf: Der Verkehr in der Altstadt wird weiterhin eingeschränkt sein

Genf: Der Verkehr in der Altstadt wird weiterhin eingeschränkt sein
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In der Altstadt sind neue Einschränkungen geplant

Gepostet heute um 17:04 Uhr

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Das Ministerium für Planung, Bau und Mobilität (DACM) wolle verhindern, dass dort „viele Fahrzeuge einfahren, die nichts mit der Altstadt zu tun haben“, kündigt „20 Minuten“ an. Die Zufahrt für motorisierte Fahrzeuge ist bereits eingeschränkt, doch mit der Einführung von versenkbaren Pollern und kürzeren Öffnungszeiten wird dies noch weiter verschärft.

Beispielsweise wird die Rue Verdaine nun eine Einbahnstraße sein. Der Gemeinderat bereitet die Abstimmung über einen Kredit von 3 Millionen Franken vor, der unter anderem für die Installation von drei zusätzlichen Endgeräten sowie für die Renovierung und Verlagerung von Anlagen vorgesehen ist. Bis 2028 wird die Rue de la Rôtisserie, mit 3.600 Fahrzeugen pro Tag eine der verkehrsreichsten im Bezirk, voraussichtlich für Rechteinhaber mit Ausweis reserviert sein (Anwohner, Zustellung, Notfälle, Taxis usw.).

Aktuelle Terminals nicht sehr geeignet

Die Behörden halten die derzeitigen Terminals für ungeeignet: Einige haben Fehlfunktionen, die Öffnungszeiten sind sehr verlängert und einige Fahrzeuge passieren ohne Grund. „Wir werden die Zugangskontrollen verstärken“, warnt Nicolas Betty, Leiter der Planungsabteilung, bei „20 Minuten“. Heute gelten von 20 bis 7 Uhr strenge Einschränkungen. Morgen ist es von 11:30 bis 7:00 Uhr. In diesem Zeitraum können nur Rechteinhaber reisen.“

„Unser Wunsch und der der Bewohner ist es, die Altstadt durch die Einschränkung des Verkehrs zu beruhigen“, sagt Verwaltungsrätin Frédérique Perler (Les Verts), Leiterin des DACM. Wir haben zahlreiche bösartige Beschwerden von Anwohnern erhalten.“ Dies stehe auch im Einklang mit dem kantonalen Gesetz für kohärente und ausgewogene Mobilität (LMCE), das der sanften Mobilität im Stadtzentrum Priorität einräumt und für das 2016 68 % der Genferinnen und Genfer gestimmt haben, erinnert der Magistrat.

Ausnahmen vorgesehen

Die Stadt hat bereits angekündigt, dass sie mit Widerstand rechnet und bei Bedarf Maßnahmen ergreifen wird, um „zum Beispiel den Zugang für außergewöhnliche Lieferungen außerhalb der üblichen Geschäftszeiten zu erleichtern“. Im Übrigen ist es nicht mehr möglich, so weiterzumachen.“ Zwar ist der Verband der Einwohner des Zentrums und der Altstadt (AHCVV) begeistert, der Genfer Handelsverband hat jedoch einige Vorbehalte.

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