Im Wallis wird ein Freiburger Anwalt ausserordentlicher Staatsanwalt in der Giroud-Affäre

Im Wallis wird ein Freiburger Anwalt ausserordentlicher Staatsanwalt in der Giroud-Affäre
Im Wallis wird ein Freiburger Anwalt ausserordentlicher Staatsanwalt in der Giroud-Affäre
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Grégoire Baur mit dem ATS

Veröffentlicht am 24. Juni 2024 um 16:30 Uhr. / Geändert am 24. Juni 2024 um 16:31 Uhr

Sein Auftrag ist klar definiert: vor 2025 eine Anklageschrift zu verfassen und die ersten Tatsachen festzustellen. Charles Navarro, ehemaliger Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft des Bundes, ist jetzt für den Weinaspekt der Giroud-Affäre zuständig. An der Spitze einer auf Streitbeilegung, insbesondere in Fragen des Wirtschaftsstrafrechts, spezialisierten Anwaltskanzlei wurde er am 21. Juni 2024 zum ausserordentlichen Staatsanwalt ernannt. Die Ernennung wurde am Montag im Amtlichen Mitteilungsblatt des Kantons Wallis bekannt gegeben.

Die von Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud unterzeichnete Ankündigung erwähnt einen sofortigen Amtsantritt, um „einen bestimmten Fall zu bearbeiten“. Kontaktiert, bestätigt Beatrice Pilloud Zeit dass es sich tatsächlich um die Datei Giroud handelt, benannt nach dem Walliser Weinhändler Dominique Giroud. Gegen Letzteres laufen strafrechtliche Ermittlungen, ausgelöst durch eine im Jahr 2015 eingereichte Anzeige wegen Betrugs, unlauterer Geschäftsführung, Titelfälschung und unlauterem Wettbewerb. Er hätte „geschnittene“ Weine unter der Bezeichnung „AOC Wallis“ zum Verkauf angeboten. Während die Staatsanwaltschaft Wallis das Verfahren wegen angeblich vor 2010 begangener Sachverhalte abgeschlossen hat, ist das Verfahren bezüglich angeblich nach diesem Datum geschehener Sachverhalte noch im Gange.

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