Maria Mettral verlässt heute Abend die Wettervorhersage: „RTS wollte verlängern, aber ich lehnte ab“

Maria Mettral verlässt heute Abend die Wettervorhersage: „RTS wollte verlängern, aber ich lehnte ab“
Maria Mettral verlässt heute Abend die Wettervorhersage: „RTS wollte verlängern, aber ich lehnte ab“
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Es ist nur ein Abschied. Maria Mettral war am Freitag voller Energie am Telefon, obwohl die 64-jährige Moderatorin gerade aus der Arztpraxis kam. Nachdem sie schon seit einiger Zeit krank ist, lässt sie sich ihre letzten Tage nicht entgehen, um das Wetter auf RTS zu präsentieren.

Nach 35 Jahren in dieser Position verabschiedet sich der Genfer an diesem Sonntag, 16. Juni, um 20 Uhr. „Mir geht es sehr gut“, gesteht sie. Fügte hinzu: „Ursprünglich sollte ich im Dezember fertig sein, aber da Leticia Ribeiro im Mutterschaftsurlaub ist, habe ich weitergemacht.“

Als wir die Möglichkeit erwähnen, länger zu bleiben, unterbricht sie es. „Sie haben versucht, meinen Vertrag zu verlängern, aber ich habe nein gesagt. Ich wollte nicht mit Stöcken kommen!, scherzt sie. Ich habe das Alter erreicht, in dem man das Wetter stoppen muss.“

Maria Mettral fällt es schwer, sich an ihre Anfänge bei RTS zu erinnern. Sie verheimlicht nicht ihren Wunsch, ein neues Kapitel in ihrem Leben zu schreiben. „Wenn ich an diesen letzten Tag denke, kommt mir kein besonderes Gefühl in den Sinn. Es ist nur ein Umblättern. Das Buch ist noch nicht fertig.“

Sie bestätigt, dass sie all die Jahre „viel Spaß“ hatte und freut sich, an vielen Projekten mitgewirkt zu haben. Sie lieh den „Babibouchettes“ ihre Stimme, die in „Bigoudis“ und „La Chronique“ gespielt wurden, und wirkte auch in der Zeitschrift „Hotel“ mit, moderiert von Pierre-Pascal Rossi. „Ich habe viele verschiedene Dinge gemacht: Shows, Sitcoms, Unterhaltungs- und Kulturprogramme. Ich hatte eine schöne Zeit. Es war ein schöner Spielplatz.“

Ganz in Rente gehen will sie aber nicht. „Ich hasse dieses Wort“, betont sie. „Ich setze meinen Beruf als Schauspielerin fort, den ich vor 43 Jahren begonnen habe. Ich habe Shows bis Ende 2025 und möglicherweise darüber hinaus bestätigt. Damit beschäftige ich mich neben meiner Theaterausbildung und meinem Unterricht sehr.“ Sie wird auch mehr Zeit mit ihren Enkelkindern verbringen können.

Sie schließt dieses dynamische Interview mit einem Gedanken an die französischsprachigen Zuschauer ab, die sie seit mehr als drei Jahrzehnten verfolgen: „Ich mag diese Beziehung der Nähe, fast der Freundschaft, die zwischen uns durch die Leinwand gesponnen wurde.“ Maria Mettral erinnert sich an wunderbare Gespräche mit Fremden, sei es im Supermarkt, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in der Metzgerei. „Ich werde das für immer behalten und dafür danke ich ihnen. Ich ermutige sie, mich im Theater zu besuchen oder mich auf der Straße zu begrüßen.“

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