Zwei Gemälde, die auf mysteriöse Weise aus dem Kunsthaus in Zürich verschwunden sind, tauchen wieder auf

Zwei Gemälde, die auf mysteriöse Weise aus dem Kunsthaus in Zürich verschwunden sind, tauchen wieder auf
Zwei Gemälde, die auf mysteriöse Weise aus dem Kunsthaus in Zürich verschwunden sind, tauchen wieder auf
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Zwei Gemälde, die aus dem Kunsthaus in Zürich verschwunden waren, seien unter noch ungeklärten Umständen wieder aufgetaucht, teilte das Museum diesen Sonntag mit.

Das Geheimnis geht weiter. Zwei Gemälde, die aus dem Kunsthaus Zürich, einem Museum mit einer der prestigeträchtigsten Kunstsammlungen der Schweiz, verschwunden waren, seien unter noch ungeklärten Umständen wieder aufgetaucht, teilte das Museum am Sonntag, 26. Mai, mit. Die beiden Werke „sind in gutem Zustand wieder aufgetaucht und können bald wieder in den Sammlungen ausgestellt werden“, betont das Museum in einer Pressemitteilung.

Anfang 2023 verlor das Kunsthaus den Überblick über die beiden Gemälde, gerahmt und hinter Glas: ein Gemälde von Robert van den Hoecke aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, das Soldaten in ihrem Lager zeigt, und ein Stillleben mit einer Blumenvase von Dirck de Bray ab 1673.

Die gefundenen Gemälde sind in gutem Zustand

Diese beiden Kleinformate, bei denen es sich um Dauerleihgaben privater Sammler handelt, wurden zeitgleich mit fast 700 anderen Werken abmontiert, um sie von den Museumsdiensten reinigen und restaurieren zu lassen, nachdem in der Nacht vom 2. auf 2. August ein Feuer ausgebrochen war 3. August 2022.

Die Affäre sorgte für Aufruhr und Besorgnis, zumal fast drei Viertel der Gemälde- und Skulpturensammlung Schenkungen von Privatpersonen oder Dauerleihgaben sind.

„Nach Prüfung der Gemälde durch den Restaurierungsdienst des Kunsthauses wurde festgestellt, dass der Zustand der beiden Gemälde gut ist“, betonte die Einrichtung.

Das Geheimnis bleibt bestehen

Das Rätsel um das Wiederauftauchen bleibt ungeklärt, das Kunsthaus weist darauf hin, dass aufgrund der laufenden polizeilichen Ermittlungen „zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben gemacht werden können“.

Ann Demeester, die Direktorin des Museums, und Philipp Hildebrand, Präsident des Kunstvereins Kunsthaus Zürich, sagten, sie seien „ausserordentlich glücklich, diese beiden kostbaren Gemälde gefunden zu haben“ und betonten, dass „die Freude des Privatbesitzers und seiner Familie groß ist.“ auch sehr groß.“

Bei der sorgfältigen Bestandsaufnahme fehlte kein weiteres Stück der nach dem Brand abgebauten Stücke. Das Museum ließ die beiden Gemälde auch im Art Loss Register registrieren, der weltweit größten Datenbank für verlorene und gestohlene Kunstwerke.

Laut der Website des Museums umfassen die Sammlungen des Kunsthauses knapp 4.000 Gemälde und Skulpturen sowie 95.000 grafische Werke, die vom 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichen. Rund 1.000 Werke sind dauerhaft ausgestellt. Das Museum verfügt insbesondere über eine große Sammlung von Edward Munch und Alberto Giacometti.

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