KARTE. Was macht Europa mit unserem Geld in Burgund-Franche-Comté?

KARTE. Was macht Europa mit unserem Geld in Burgund-Franche-Comté?
KARTE. Was macht Europa mit unserem Geld in Burgund-Franche-Comté?
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Frankreich gibt Europa Geld, aber es erhält auch Geld. Das Universitätskrankenhaus Dijon beispielsweise profitierte von europäischen Mitteln für den Wiederaufbau der Notaufnahmen des Kinderkrankenhauses. Finden Sie auf unserer interaktiven Karte die von der Europäischen Union finanzierten Projekte in Burgund-Franche-Comté.

Wenige Tage vor der Europawahl tauchen in den Diskussionen immer wieder die gleichen Fragen auf: „Was macht Europa mit unserem Geld?“ Bitte beachten Sie, dass in der Burgund-Franche-Comté europäische Gelder in Millionenhöhe in die Region fließen. Auf dieser Karte sehen Sie mehr als 1300 von der Europäischen Union geförderte Projekte in der Burgund-Franche-Comté. Manche überschreiten eine Million Euro.

Beispielsweise profitierte das Universitätskrankenhaus Dijon von 7 100 000 € aus dem EFRE, die Europäischer Fonds für regionale Entwicklung. Das Krankenhaus konnte ein neues mehrstöckiges Gebäude für pädiatrische Notfälle sowie zwei mit modernster Technologie ausgestattete Räume finanzieren.

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Das Äußere des pädiatrischen Notaufnahmegebäudes.

© Yacine Arbaoui/Frankreich 3 Burgund

Es ist an seinen grauen und orangen Farben erkennbar. Das neue Gebäude für pädiatrische Notfälle ist nach dreijähriger Bauzeit seit fast einem Jahr in Betrieb.

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Der Eingang zu den neuen pädiatrischen Notfällen im Universitätsklinikum Dijon.

© Yacine Arbaoui/Frankreich 3 Burgund

Die pädiatrischen Notaufnahmen waren seit der Eröffnung des Kinderkrankenhauses im Jahr 1973 nie saniert worden. „Es ist ein Gebäude, das für 5.000 Durchgänge pro Jahr ausgelegt ist. Heute sind es jedoch 25 000 Patienten“erklärt Ärztin Sylvie Bernardini, Leiterin der pädiatrischen Notaufnahme am CHU Dijon.

„Heute haben wir ein Gebäude, das den Standards entspricht und universell dekoriert ist, sodass es jedem gefallen kann.“ Am Eingang befindet sich ein Aquarium mit Quallen und an der Decke ein Fresko mit Meeresboden.„Wir verfügen nun über zwei lebenswichtige Notaufnahmen statt einer und acht Sprechzimmer. Dank dieser Erweiterung haben wir auch mehr Pflegepersonal eingestellt.“fährt Sylvie Bernardini fort.

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Der Bau der pädiatrischen Notaufnahme am Universitätskrankenhaus Dijon kostete 3.948.000 Euro und wurde von der Europäischen Union finanziert.

© France 3 Burgund

Die Finanzierungsquote aus dem europäischen Fonds betrug 99 %, was eine nahezu vollständige Unterstützung für den Bau der im Bocage Central Nord-Est geschaffenen Räumlichkeiten darstellt.

3 200 000 € für zwei einzigartige Zimmer in Frankreich

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Einer von zwei multimodalen Räumen im Universitätsklinikum Dijon.

© Yacine Arbaoui/Frankreich 3 Burgund

Auch das Universitätsklinikum Dijon profitierte von europäischen Mitteln für die Einrichtung zweier multimodaler Räume. Ein multimodaler Raum ist ein Block, in dem chirurgische Eingriffe und interventionelle radiologische Eingriffe gleichzeitig in verschiedenen Formen durchgeführt werden: Scanner, Durchleuchtung, Ultraschall, Angiographie. Nach Angaben des Krankenhauses ist dieses Gerät einzigartig in Frankreich.

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Eine laufende Operation in einem der beiden multimodalen Räume.

© Yacine Arbaoui/Frankreich 3 Burgund

„Für den Behandler ermöglicht dies eine Echtzeitbeurteilung und damit bei Bedarf eine Änderung des Managements. Es ist nicht mehr notwendig, den Patienten zu bewegen, damit er von verschiedenen Bildgebungsmodalitäten profitieren kann.“erklärt Professor Romaric Loffroy, Leiter der Abteilung für Radiologie und medizinische Bildgebung.

Diese beiden Räume können rund um die Uhr betrieben werden. „Dies wird es ermöglichen, Notfalleingriffe beispielsweise bei Patienten zu gewährleisten, die unter schweren Traumata leiden.“fährt Professor Éric Steinmetz fort, Leiter der Abteilung Herz-Lungen-Gefäße.

Die Finanzierung durch die Europäische Union machte 94 % der gesamten Projektkosten aus.

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