eine Schockumfrage vor der Europawahl

eine Schockumfrage vor der Europawahl
eine Schockumfrage vor der Europawahl
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Einer Umfrage zufolge ist die Nationalversammlung zwei Wochen vor der Europawahl in den Augen der Wähler normalisierter denn je.

Die National Rally ist nicht mehr gruselig. Darauf deutet jedenfalls das Ergebnis einer Viavoice-Umfrage vom 23. Mai hin Freigeben. So gaben 41 % der Befragten an, bereits für einen RN-Kandidaten oder eine RN-Liste gestimmt zu haben. Dies entspricht in etwa dem Ergebnis, das Marine Le Pen in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl 2022 erreicht hat (41,45 %). 35 % dieser ehemaligen Wähler beabsichtigen, in Zukunft erneut für die RN zu stimmen, während 6 % ankündigen, dass sie diese Wahl nicht mehr treffen werden.

17 % der neuen potenziellen Wähler

Aber die National Rally hat seit den letzten Wahlen eine neue Bevölkerungsgruppe angezogen: 17 % der Befragten geben an, dass sie noch nie für die Partei von Jordan Bardella gestimmt haben, dies aber in Zukunft tun könnten. Ein Anteil, der innerhalb weniger Monate sprunghaft angestiegen ist: Im September 2023 waren es in diesem Fall nur noch 12 %. Im Januar stieg der Wert auf 15 %, im März dann auf 16 %. Sein Maximum erreicht er im Mai.

Insgesamt geben 52 % der Befragten an, dass sie bereit sind, künftig für die Nationalversammlung zu stimmen. Umgekehrt geben nur 36 % an, dass sie noch nie für die rechtsextreme Partei gestimmt haben und auch nie stimmen werden.

32 % Wahlabsichten bei der Europawahl

Mehr als jeder zweite Wähler unter den Befragten hält die RN-Abstimmung für eine ernsthafte Option. Ein Sieg für das Dämonisierungsunternehmen, das das Lager von Marine Le Pen seit mehreren Jahren betreibt. Der Erfolg dieser Strategie dürfte sich am 9. Juni mehr als auszahlen, da die von Jordan Bardella bei der Europawahl angeführte Liste fast ein Drittel der Wahlabsichten (32 %) auf sich vereint.

Es ist jedoch anzumerken, dass 50 % der in dieser Umfrage Befragten immer noch der Meinung sind, dass Marine Le Pen „eine rechtsextreme Persönlichkeit“ ist, deren Wahl zum Staatsoberhaupt „unsere Werte und das demokratische System bedrohen würde“. Für die andere Hälfte ist die Hypothese der Ankunft der Tochter von Jean-Marie Le Pen im Elysée-Palast nicht besonders besorgniserregend.

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