Wenn Google Earth und NASA-Satelliten zum Schutz gefährdeter Tierarten beitragen

Wenn Google Earth und NASA-Satelliten zum Schutz gefährdeter Tierarten beitragen
Wenn Google Earth und NASA-Satelliten zum Schutz gefährdeter Tierarten beitragen
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Viele Tiere sind heute durch Wilderei, Abholzung oder globale Erwärmung vom Aussterben bedroht. Angesichts der schädlichen Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die natürlichen Lebensräume bestimmter Arten hat die NASA beschlossen, bei der Suche nach einer Lösung mitzuhelfen. Wie von der Website berichtet Die DigitalenDeshalb hat sich die amerikanische Raumfahrtbehörde dazu verpflichtet, mithilfe ihrer Satelliten Gebiete aufzuspüren, in denen diese Tiere einen sicheren Zufluchtsort finden könnten.

NASA-Satelliten sind in der Lage, die Erde kontinuierlich und mit einem erheblichen Detaillierungsgrad zu beobachten, und erweisen sich manchmal als präziser als Bodenvermessungen, wenn es um die Analyse der Entwicklung von Lebensräumen geht. Durch die Kombination der von diesen Maschinen bereitgestellten Informationen mit der Google Earth-Datenbank konnten Forscher beispielsweise ausgedehnte Waldgebiete in Eurasien identifizieren, in denen es keine Tiger gab, obwohl diese Tiere einst in diesen Regionen lebten.

Notwendiger politischer Wille

Wissenschaftler schlagen vor, dass die Regierungen der betroffenen Länder Maßnahmen zur Sanierung dieser Gebiete ergreifen, um Tiger anzulocken und ihnen so einen Zufluchtsort zu bieten, in dem sie sich ohne Angst entwickeln können. Es besteht dringender Handlungsbedarf: Heute gibt es nur noch 5.500 wilde Tiger, was einem Rückgang von 93 % entspricht. Die Fläche ihres Lebensraums ist um 11 % zurückgegangen.

In ähnlicher Weise haben NASA-Satelliten es ermöglicht, Gebiete in Argentinien abzugrenzen, die sich als entscheidend für den Schutz der Jaguare erweisen könnten, deren Population um 50 % zurückgegangen ist. Derzeit ist die Abholzung in 36 % dieser Sektoren genehmigt, doch Forscher glauben, dass diese Satellitendaten die Situation ändern könnten. Damit diese Empfehlungen jedoch wirksam umgesetzt werden können, ist es zwingend erforderlich, dass diesem Anliegen angemessene finanzielle Mittel zugewiesen werden.

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