Prüfungen für Xherdan Shaqiri

Prüfungen für Xherdan Shaqiri
Prüfungen für Xherdan Shaqiri
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Xherdan Shaqiri war an diesem Montag in St. Gallen am ersten Tag des Nationalmannschaftstreffens vor der EM nicht anwesend. Er war in Basel, um sich Wadenuntersuchungen zu unterziehen.

Der einzige Torschütze des Schweizer Teams, der mit dem Chicagoer Abkommen, das ihn bis zum 2. Juni hätte behalten können, viel früher aus den USA zurückgekehrt ist, leidet erneut an einer Wade. „Wir warten auf die Ergebnisse dieser Untersuchungen“, betont Pierluigi Tami. Der Direktor der Nationalmannschaften gibt jedoch an, dass die Anwesenheit von Xherdan Shaqiri im nächsten Monat in Deutschland nicht in Frage steht.

Ein bedauerlicher Rückschlag

Dieser Rückschlag ist jedoch bedauerlich. Da Xherdan Shaqiri mit seinem Klub leidet, der nur schwerlich eine weitere Saison ohne Play-off verhindern kann, hätte er im Training wirklich härter arbeiten müssen, um wieder in eine anständige Form zu kommen. Es scheint schwer zu glauben, dass der mittlerweile 32,5 Jahre alte Spieler in acht Tagen drei Spiele gegen Ungarn, Schottland und Deutschland aneinanderreihen kann.

Achtzehn Feldspieler und zwei Torhüter nahmen am ersten Training der Mannschaft teil, das 1.700 Zuschauer anzog. Wie Xherdan Shaqiri fehlten auch Breel Embolo und Denis Zakaria. Beide sind verletzt, die beiden Monaco-Spieler sind jedoch dem St. Galler-Lager beigetreten. Sie blieben natürlich in Obhut. Es sei daran erinnert, dass ihre Teilnahme am Euro weiterhin ungewiss ist.

„Wir sind nicht im Notfall“

„Wir werden jeden Tag mit ihnen Bilanz ziehen“, erklärt Pierluigi Tami. Was sie betrifft, befinden wir uns nicht in einer Notlage.“ Murat Yakin möchte einen 24-köpfigen Kader mit nach Deutschland nehmen. Mit einer Liste von 26 von der UEFA autorisierten Spielern verfügt der Trainer über einen gewissen Spielraum, um die Fälle Basel und Genf zu bewältigen. Die Idee besteht darin, sie auszuwählen, auch wenn sie das/die erste(n) Spiel(e) nicht bestreiten können.

Diese erste Woche ist ohne mehrere Spieler, die nach einer anstrengenden Saison von einer Woche Pause profitieren, ohne Gregor Kobel, der am Samstag mit Dortmund im Champions-League-Finale spielen wird, und ohne die drei berufenen Lugan-Spieler Renato Steffen, Uran Bislimi und Albian Hajdari bis zum Finale des Schweizer Cups gegen Servette FC am Sonntag.

Die Schweiz bestreitet vor ihrer Reise nach Deutschland zwei Freundschaftsspiele, am 4. Juni in Luzern gegen Estland und am 8. Juni in St. Gallen gegen Österreich. Murat Yakin muss seine endgültige Auswahl am 7. Juni abgeben. Heute umfasst es 38 Namen.

/ATS

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