USD/CAD sinkt auf 1,3650, da der US-Dollar fällt und sich der Ölpreis erholt

USD/CAD sinkt auf 1,3650, da der US-Dollar fällt und sich der Ölpreis erholt
USD/CAD sinkt auf 1,3650, da der US-Dollar fällt und sich der Ölpreis erholt
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  • USD/CAD fällt aufgrund mehrerer Gegenwinde auf 1,3650.
  • Die starken Spekulationen über Zinssenkungen der Fed im September haben die Marktstimmung aufgehellt.
  • Eine starke Erholung des Ölpreises erhöht die Attraktivität des Kanadischen Dollars.

Das USD/CAD-Paar fällt, nachdem es in der frühen New Yorker Sitzung am Montag nicht gelungen ist, den entscheidenden Widerstand von 1,3700 zurückzuerobern. Der Loonie-Vermögenswert rutscht aufgrund mehrerer Gegenwinde auf 1,3650 ab: einem Rückgang des US-Dollars und einer starken Erholung des Ölpreises.

Die Marktstimmung ist recht optimistisch, da sich das Vertrauen der Anleger in die Senkung der Zinssätze durch die Federal Reserve (Fed) ab der September-Sitzung verbessert hat. Der S&P 500 beginnt bullisch und weist eine höhere Risikobereitschaft auf. Das Szenario, dass die Fed zu Zinssenkungen übergeht, ist für die Anleiherenditen ungünstig. Die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen sind unter die entscheidende Unterstützung von 4,50 % gefallen.

Der US-Dollar-Index (DXY) kämpft um einen festen Stand über 105,00, da schwache US-Wirtschaftsdaten Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten aufkommen lassen. Die US Nonfarm Payrolls (NFP) und die PMI-Daten für den Dienstleistungssektor zeigten für April eine schwache Arbeitsnachfrage, die Arbeitslosenquote stieg auf 3,9 %, das Lohnwachstum verlangsamte sich und der PMI für den Dienstleistungssektor fiel auf ein fast 16-Monats-Tief von 49,4. Diese Bedingungen deuten darauf hin, dass die Wirtschaft mit den restriktiven Rahmenbedingungen der Fed nicht zurechtkommt.

Unterdessen gewinnt der Kanadische Dollar, da der Ölpreis von 77,75 $ wieder ansteigt. West Texas Intermediate (WTI), Futures an der NYMEX, beendet seine sechstägige Verlustphase, da sich Anleger über geopolitische Risiken Sorgen machen. Es wird erwartet, dass Israel seine Operationen in Rafah, dem südlichen Teil von Gaza, ausweitet, da die Aussichten auf einen Waffenstillstand in Gaza gering erscheinen. Am Sonntag bekräftigte die Hamas ihre Forderung nach einem Ende des Krieges im Austausch für die Freilassung von Geiseln, doch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lehnte dies entschieden ab, berichtete Reuters.

Es ist erwähnenswert, dass Kanada der führende Ölexporteur in die USA ist und höhere Ölpreise den kanadischen Dollar stärken.

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