Ein fotografischer Sommer in Arles: Ansichten/Afrika für den Sommer 2024

Ein fotografischer Sommer in Arles: Ansichten/Afrika für den Sommer 2024
Ein fotografischer Sommer in Arles: Ansichten/Afrika für den Sommer 2024
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Arles 2024 @Galerie ArtZ

Die Rencontres d’Arles, berühmt für ihre Erforschung fotografischer Talente, werden vom 1. Juli bis 1. September 2024 die Ausstellung „Regards/Afrique“ veranstalten, die von der Galerie Art-Z organisiert wird. In dieser Ausstellung werden sechs renommierte afrikanische Fotografen zu sehen sein: Sanlé Sory , Mabeye Deme, Malick Sidibé, Marina Burnel, Mouhamadou Diop und Bruce Clarke.

Sanlé Sory: Chronist der burkinischen Unabhängigkeit

Foto Sanlé Sory, Roller, Baby

Sanlé Sory wurde 1943 in Nianiagara geboren und ist eine Symbolfigur der burkinischen Fotografie. 1962 eröffnete er in Bobo-Dioulasso sein Studio „Volta Photo“, in dem er die Euphorie und Modernität der afrikanischen Jugend nach der Unabhängigkeit einfing. Seine Fotos von 1960 bis 1985 zeugen von der gesellschaftlichen und kulturellen Aufregung dieser Zeit.

Er wird weltweit ausgestellt und ist heute der bekannteste burkinische Fotograf.

Mabeye Deme: Zeugnis des Exils und der Abnutzung der Zeit

Mabeye Deme, Bouro Guedj

Mabeye Deme, geboren in Tokio als Sohn senegalesischer Eltern, erforscht das Thema Exil anhand seiner Fotografien in Dakar. Es fängt den Verschleiß der Zeit und die Brüche in den vergänglichen Zelten während Zeremonien in Arbeitervierteln ein und spiegelt die Distanz wider, die das Exil empfand.

Malick Sidibé: Das Auge von Bamako

Malick Sidibé wurde 1936 in Soloba, Mali, geboren und starb 2016. Er ist einer der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Er ist für seine Feature-Fotografie auf Überraschungspartys und seine Studioporträts bekannt, wurde auf der ganzen Welt ausgestellt und erhielt prestigeträchtige Auszeichnungen wie den Hasselblad-Preis und den Goldenen Löwen von Venedig.

Malick Sidibé war der erste afrikanische Empfänger des Internationalen Fotopreises 2003 der schwedischen Hasselblad-Stiftung.

Marina Burnel: Chronistin der Ghettos von Kingston

Marina Burnel Kingston

Marina Burnel ist eine französische Autodidaktin und lebt seit sieben Jahren in Kingston, Jamaika. Sie erforscht die Blicke und Gefühle der Bewohner der Ghettos, fängt Momente des Glücks und des Schmerzes ein und taucht ein in dieses Labyrinth aus Empfindungen und Geschichten.

Mouhamadou Diop: Der Künstler der redseligen Wände

Mouhamadou Diop

Der in Dakar geborene Mouhamadou Moustapha DIOP alias Joob Mouha ist Maler, Grafikdesigner und Videomacher. Als Absolvent der National School of Arts of Senegal lebt er seit 2018 in Frankreich und stellt seine Werke auf der ganzen Welt aus.

Er ist bekannt für seine Videos und seine Erkundungen von fleckigen oder rissigen Wänden, Symbolen der klappernden Wände seiner Kunst.

Bruce Clarke: Palimpsest der Erinnerung

Der bildende Künstler und Fotograf Bruce Clarke, der als Sohn südafrikanischer Eltern in London geboren wurde und in Frankreich lebt, kreiert Fotocollagen, die traumhafte und verstörende Realitäten hervorrufen. Seine subjektiven Kompositionen regen zum Nachdenken an und vermischen Spuren von Erinnerungen und Realitäten.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Art-Z-Galerie während der Rencontres d’Arles, um diese fotografischen Talente und ihre einzigartige Vision von Afrika zu entdecken.

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