„Mein Mann hat mich am Boden gefunden“: Schweizerin überlebt Unfall mit 25 Toten

„Mein Mann hat mich am Boden gefunden“: Schweizerin überlebt Unfall mit 25 Toten
„Mein Mann hat mich am Boden gefunden“: Schweizerin überlebt Unfall mit 25 Toten
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Eine junge Schweizerin hat in Tansania einen schweren Unfall überlebt, bei dem 25 Menschen ums Leben kamen. Sie erzählt zum ersten Mal, was passiert ist.

Aus diesem Wrack wurde die junge Schweizerin gerettet.

IMAGO/Xinhua

Am 24. Februar 2024 erschütterte ein Unfall eine Gruppe christlicher Studenten während ihrer Reise nach Tansania. Joële Zeller, die zu dieser Gruppe gehörte, war während der Katastrophe anwesend.

Im Interview mit dem „Blick“ erzählt sie erstmals, was passiert ist. Doch wie sie angibt, hat sie keine Erinnerung an den verheerenden Vorfall, bei dem sie schwer verletzt wurde. „Ich erinnere mich, dass ich meiner ältesten Tochter eine Nachricht geschickt habe. Das ist das Letzte, woran ich mich erinnere. Bis ich eine Woche später auf der Intensivstation in Lausanne aufwachte“, sagt sie.

Sie begab sich mit 36 ​​Schülern, aufgeteilt auf zwei Busse, auf eine Reise, um die Schönheit und Kultur Tansanias zu entdecken. Joële saß hinten in einem Bus, während ihr Mann Guy im anderen Fahrzeug saß. Aufgrund von Bremsproblemen prallte plötzlich ein schwer beladener LKW gegen Joëlles Bus, der bis zum Heck aufgerissen wurde.

Mit blutüberströmten Haaren gefunden

Andere Fahrzeuge kollidierten mit dem beschädigten Bus und insgesamt kamen 25 Menschen ums Leben, darunter zehn aus Joëlles Bus. Sie selbst überlebte schwer verletzt.

Sie erfuhr aus den Geschichten anderer Menschen, was nach dem Unfall passierte. Sie wurde von Passanten aus den Trümmern gezogen, stöhnte vor Schmerzen und ihr Haar war voller Blut. „Ich habe immer gesagt, dass ich Schmerzen habe. „Mein Mann hat mich auf dem Boden liegend gefunden“, erzählt sie dem „Blick“.

Eine „Allianz mit dem Leben“

Eine Woche nach dem Unfall wurde sie in der Schweiz operiert und begann sich langsam zu erholen. Obwohl sie immer noch Schmerzen hat, nimmt sie keine Schmerzmittel mehr und geht bereits wieder alltäglichen Aktivitäten wie Autofahren und Gehen nach.

Um ihre Überlebenskraft zu symbolisieren, kaufte sie einen neuen Ring, der ihr Bündnis mit dem Leben darstellt und die Menschen symbolisiert, die sie verloren hat, aber auch diejenigen, die bei ihr sind und die sie lieben kann.

Trotz dieser traumatischen Erfahrung sei Joële voller Hoffnung und Optimismus für die Zukunft, versichert sie „Blick“. Sie freut sich darauf, das Leben noch mehr zu genießen als zuvor und plant sogar eine Rückkehr nach Afrika. „Ich freue mich noch mehr auf das Leben als zuvor“, sagt sie entschlossen.

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